Zufuhrkrieg 2, die schweren Einheiten der dt. Kriegsmarine waren dabei zahlenmäßig der Royal Navy hoffnungslos unterlegen, so daß sie sich auf Einzeloperationen beschränken mußten, die immerhin ein Vielfaches an gegner. Kräften banden. Mit Verlust der Admiral Graf Spee und schließl. der Bismarck schwanden die Chancen weiter, und so brach die Seekriegsleitung schließl. mit dem Kanaldurchbruch im Febr. 1942 den Z. mit Großkampfschiffen ab. Über Wasser beteiligten sich daran nur noch die Hilfskreuzer, freil. ohne entscheidende Wirkung, die zudem nach Ausfällen rasch sank. Dagegen erreichte die U-Boot-Waffe 1941/1942 ihre größte Wirksamkeit und rückte durch rapide ansteigende Versenkungszahlen einen Sieg im Z. in greifbare Nähe. An diesen Erfolgen wuchs allerdings auch der Gegner, dessen Geleitzugsysteme, Peilüberwachung, Wasserbomben- und Trägereinsatz immer perfekter wurden. Als mit Einführung des Radars und die Entschlüsselung des dt. U-Boot- Funkverkehrs (Enigma; Entschlüsselung durch Ultra) ab Jan. 1943 eine sinnvolle Fortsetzung der Rudeltaktik nahezu unmögl. wurde, mußte der Z. auch unter Wasser weitergehend eingestellt werden. Er war damit insges. verloren und beschränkte sich in den letzten beiden Kriegsjahren zunehmend auf Minenunternehmen und Luftangriffe im Nahbereich, die den angloamerikan. Nachschub nicht mehr ernsthaft zu gefährden vermochten.
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