Wenck, Walther, *Wittenberg 18.9.1900, +Bad Rothenfelde 1.5.1982 (Autounfall), dt. Gen. der Pz.truppen (1.4.1945); Eintritt ins Freikorps Oven 12.8.1919, Übernahme in die Reichswehr, nach Generalstabsausbildung 1.4.1939 Ia der 1. Pz.div. (Weimar), 1.12.1940 Oberstleutnant i.G., 1.6.1942 Oberst i.G., 1.2.1943 Gen.major, 1.4.1944 Gen.leutnant. W. nahm am Polen- und am Frankreichfeldzug teil. Danach im O eingesetzt, wurde er am 4.2.1942 als Lehrer an die Kriegsakademie in Berlin kommandiert. In der Folgezeit diente er als Chef des Generalstabs bei mehreren Großverbänden an der O-Front: 3.9.1942 LVII. Panzerkorps, 26.11.1942 rumän. 3. Armee, 27.12.1942 Armee-Abt. Hollidt, später 6. Armee, 11.3.1943 1. Pz.armee, 24.3.1944 Heeresgruppe Südukraine in Rumänien unter Gen.oberst Schörner. Nach dem Attentat auf Hitler holte der neue Generalstabschef des Heeres, Gen.oberst Guderian, W. als Chef der Operationsabt. In dieser Dienststellung blieb W. bis zu seiner schweren Verletzung (Schädelbruch am 17.2.1945 bei einem Autounfall). Am 10.4.1945 erhielt er das Kommando über die aus neuformierten, unfertigen Div. gebildete 12. Armee (Armee W.), die während der Schlacht um Berlin die Reichshauptstadt entsetzen sollte und auf die Hitler bis zum Schluß in völliger Verkennung der Lage hoffte. Ritterkreuz (28.12.1942).
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