Torch 3, zwar gelang überall die völlige Überraschung der Verteidiger, doch kam es danach an allen Landeköpfen zu Gefechten, bei denen die frz. Marine 1 Kreuzer, 9 Zerstörer und 8 U-Boote verlor, 803 Mann fielen, rd. 1,000 wurden verwundet. Die Alliierten verloren beim Versuch, in den Hafen von Algier einzudringen 1 Zerstörer, in Oran 2 Sloops, außerdem v.a. durch dt. Luft- und U-Boot-Angriffe (bis 16.11.) 1 Geleitträger, 1 Flakschiff, 3 Zerstörer, 6 kleinere Kriegsschiffe und 18 Transporter mit 199,338 BRT, 700 Angreifer waren gefallen. Erst am 10.11. um 11:20 Uhr fand sich Darlan zum Waffenstillstand bereit; in Casablanca schwiegen die Waffen erst gegen Abend. Nachdem er schon am 9.11. die diplomat. Beziehungen zu den USA abgebrochen hatte, verurteilte Pétain am 13.11. in einer Rundfunkansprache Darlans Vorgehen scharf und ließ ihn ablösen, teilte aber insgeheim sein Einverständnis mit. Als Reaktion auf 'T.' forderte das OKW ultimativ von Vichy die Zustimmung zur Verlegung dt. Truppen nach Tunesien, die am Morgen des 9.11. von Sizilien aus begann (u.a. Fallschirmjägerregiment 5). Der alliierte Plan, Rommels Armee nach der Niederlage von El Alamein in Libyen einzuschließen, wurde damit vereitelt, obwohl die gelandeten Verbände rasch vorstießen und durch Luftlandungen u.a. bei Bône (12.11.) und Souk el Arba (16.11.) der dt. Besetzung zuvorzukommen versuchten. Der Krieg in Tunesien zog sich noch bis Mai 1943 hin. Als weitere dt. Antwort auf 'T.' erfolgte am 10.11./11.11. die Auslösung des Unternehmens 'Anton' zur Besetzung auch der bisher unbesetzten Zone Frkr.s.
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