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Suwalki

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Susdal « | -blättern- | » Swerdlowsk
Suwalki, seit 1941 Sudauen, Kreisstadt im Reg.-Bezirk Gumbinnen (Ostpreußen) mit 15,000 Einwohnern (1939). S. war seit Mai 1941 Standort des Offizierslager (Oflag) 68 für sowjet. Kriegsgefangene. Die ersten Gefangenen trafen Anfang Juli 1941 ein. Es folgten laufend weitere Transporte, die nach einiger Zeit z.T. in Lager im Reichsgebiet weitergeleitet wurden. Bis Okt. 1941 war das Lager S. durchschnittl. mit etwa 15,000, wahrscheinl. sogar 20,000 Mann belegt. Im Nov. 1941 brach Fleckfieber aus, an dem Tausende starben. Nach Abklingen der Epidemie trafen seit Frühjahr 1942 wieder neue Transporte mit meist ohnehin entkräfteten Rotarmisten ein, von denen viele in der Folgezeit an Unterernährung starben. Am 1.12.1942 lebten in dem inzw. in Stalag I F umbenannten Lager nur noch 525 Russen, so daß zur Auffüllung 1943 kleinere Transporte nach S. gingen. Wie in anderen Lagern fanden auch in S. Aussonderungen polit. unerwünschter Gefangener statt, und zwar durch Beamte des Grenzpolizei-Kommissariats S. (Stapostelle Tilsit) mit Hilfe von V-Leuten und Spitzeln aus dem Kreis der Insassen. Die Selektierten wurden von Soldaten der Waffen-SS, in einem Fall von Beamten des Aussonderungskommandos an der Straße nach Augustow erschossen. Das Lager wurden bei anrückender Roter Armee im Juli 1944 nach W evakuiert und im Okt. 1944 aufgelöst.


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