Sturmabzeichen des Heeres, Bezeichnung für zwei Auszeichnungen des OKH: a) Infanterie-S., geschaffen mit Verordnung vom 20.12.1939 für 'im Sturmangriff bewährte Infanteristen', ein Gewehr mit Bajonett im ovalen Eichenlaubkranz mit Hoheitszeichen zeigend, auf der linken Brustseite zu tragen. Dieses S. wurde in Silber verliehen, seit 1.6.1940 auch in Bronze, für mehrmaligen erfolgreichen Einsatz im 'Nahkampfraum', also außer an Infanteristen auch an MG-, Pak- oder Flak-Soldaten. - b) Allg. S.- geschaffen am 1.6.1940 'für Soldaten aller anderen Waffen, ...die mit der Infanterie oder Panzern zusammen kämpfen oder im eigenen Verband die Bedingungen des Infanterie-S. erfüllen', Stielhandgranate und Bajonett gekreuzt im ovalen Eichenlaubkranz mit Hoheitszeichen zeigend, Trageweise wie oben. Mit Verordnung vom 22.6.1943 wurde das Allg. S. weiter abgestuft: II. nach 25, III. nach 50 und IV. nach 75 Einsätzen, wobei die Zahl am Fuß des S. erschien. - Eine eigene Art des S. war das Panzerkampfabzeichen.
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