Stalingrad 5, nach weiteren 'Saturn'-Operationen der Roten Armee, die seit 16.12.1942 die italien. 8. Armee und seit 24.12. die dt. 4. Pz.armee trafen, fand die dt. Front erst nahe der Ausgangslinie vom Juli wieder Halt. Das Kaukasusgebiet mußte geräumt werden. Dennoch beharrte Hitler auf dem Halten des S.-Kessels und des Kuban-Brückenkopfes im Kaukasusvorland (17. Armee/Ruoff) als vorgeschobene Offensivbasen für 1943. Das Verlöschen der 6. Armee - deren hohe Moral seit der Jahreswende ins Wanken geriet - durch Kälte, Hunger, Krankheit und Kampf (Gefechtsverluste durchschnittl. bis 10.1.1943 rd. 650 Mann/Tag), nahm der Oberste Befehshaber nicht zur Kenntnis und übertrieb die sowjet. takt. Fehler und logist. Unzulänglichkeiten (Versorgungsmängel bei Winterbekleidung, Munition, Treibstoff). Nach Ablehnung eines Kapitulationsangebots Rokossowskis drückte die Donfront seit 10.1.1943 den Kessel von W her ein. Am 31.1./2.2.1943 ergaben sich dessen letzte Reste. Die sowjet. Verluste beim Unternehmen 'Uranus' sind unbekannt, auf dt. Seite fielen 58,000 Mann; nur 6,000 der in S. in Gefangenschaft geratenen 201,000 Soldaten kehrten später heim.
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