Spitfire 2, Daten: 1x1,030 PS, max. 583 km/h in 5,600 m Höhe, Reichweite 630 km, 2.4 t Startgewicht. Die Entwicklung der S. ging während des ges. Krieges weiter, die erste Großserie Mk V kam mit variabler Flügelbewaffnung heraus, u.a. mit 4x20-mm-Kanonen oder 2x20-mm-Kanonen und 4x7.7-mm-MG; 1x1,450 PS, max. 593 km/h. Mit diesem Modell ging die RAF im Frühjahr 1941 zur Offensive an der Kanalfront über, Ende 1941 waren 43 Staffeln mit der Mk V ausgerüstet. Sie war der Me 109F an Feuerkraft überlegen, geriet jedoch 1942 gegenüber der FW 190 ins Hintertreffen. Hauptmuster an allen Fronten war in den letzten drei Kriegsjahren die Baureihe Mk IX mit Vierblattpropeller für den 1,665-PS-Merlin-Motor; max. 658 km/h in 7,626 m Höhe, 2x20-mm-Kanonen und 4x7.7-mm- oder 2x12.7-mm-MG. Die Jägerreihe Mk XIV mit Fünfblattpropeller und Tropfenhaube erreichte mit dem 2,050-PS-Griffon-Motor max. 717 km/h in 8,000 m Höhe. Eine S. dieses Typs schoß als erste brit. Maschine einen Düsenjäger Me 262 im Luftkampf ab. Als die Produktion im Okt. 1947 auslief, verteilten sich die insges. 20,351 S. auf rd. 20 verschiedene Baureihen, u.a. als Höhenjäger, Fotoaufklärer, Jagdbomber und Tiefangriffsflugzeug. Eine Sonderversion Mk XII wurde als Tiefflugjäger gegen die V 1 eingesetzt; für den Trägereinsatz entstand die Marineversion Seafire. 1,331 S. wurden an die Sowjetunion geliefert.
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