Polenfeldzug 4, am 17.9. griff von O die Rote Armee mit 2 Heeresgruppen - Weißruss. Front (Kowalew) mit den Armeen 3, 11, 10 und 4 sowie Ukrain. Front (Timoschenko) mit 5., 6. und 12. Armee - nach den im Dt.-Sowjet. Nichtangriffsvertrag festgelegten Gebieten, die 1918/1920 an Polen verlorengegangen waren. Gegen diese gewaltige Übermacht konnte Polen nur noch Reste von 9 Div. und 3 Brigaden aufbieten, die den sowjet. Vormarsch nicht einmal behinderten. Am Tag des sowjet. Einmarschs floh die poln. Reg. nach Rumänien, die Reste der Luftstreitkräfte folgten (116 Maschinen). Der endgültige Zusammenbruch war nur noch eine Zeitfrage: Die seit dem 19.9. eingeschlossene, von 120,000 Mann verteidigte Hauptstadt mußte am 28.9. nach Beschießung und schweren Luftangriffen kapitulieren. Die auf der Halbinsel Hela abgeschnittenen Reste der poln. Marine unter Konteradmiral Unrug ergaben sich am 2.10., und am 6.10. endete der P. mit der Kapitulation von 16,857 poln. Soldaten bei Kock (östl. Deblin).
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