Panzerkampfwagen IV, in 10 Versionen gebauter, auf einen Krupp-Entwurf von 1935 zurückgehender dt. Kampfwagen; Gewicht 17.3-25 t, 250-320 PS, max. 30-42 km/h, 150-300 km Fahrbereich, 5 Mann Besatzung, 7.5-cm-Kanone, insges. bis Kriegsende 8,003 Exemplare. Der Auftrag für den P. wurde schon 1934 erteilt, als Deutschland noch keine Pz. haben durfte; daher Deckname 'Bataillonsführerwagen'. Die ersten Ausführungen waren mit einer 75-mm-Kurzrohrkanone und einem Coaxial-MG 7.62 mm bewaffnet und 30 mm gepanzert. Von Version D an wurde der P. an der Stirnseite mit einer zusätzl. Panzerung von 30 mm und an den Seiten von 20 mm durch Aufnieten versehen. Außerdem erhielt er Walzenblenden mit 30 mm starkem Panzerschild, ein kardanisch aufgehängtes MG 7.62 mm vorn links kam hinzu. Bis zum Frankreichfeldzug war der P. allen gegner. Kampfwagen überlegen. Erst zu Beginn des Rußlandfeldzuges erlitt er schwere Verluste durch die sowjet. Tanks T-34 und KW-1 (Kliment Woroschilow). Darufhin wurde er mit einer Kanone L 48 (75 mm Langrohr) ausgerüstet, um den Rückstand in der Feuerkraft auszugleichen. Seit 1942 lösten Tiger I und Panther den P. allmähl. ab, der jedoch an allen Fronten Standardpanzer blieb, da die neuen Modelle wegen der alliierten Luftangriffe und zunehmender Rohstoffknappheit nicht mehr im notwendigen Rahmen gefertigt werden konnten. Aufbauend auf dem äußerst bewährten Fahrgestell gab es etliche Panzer, die direkt vom P. abgeleitet waren: Nashorn, Hummel, Jagdpanzer IV, Sturmgeschütz IV, Flakpanzer IV: Möbelwagen, Wirbelwind, Ostwind.
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