Panzerkampfwagen II, in 7 Versionen gebauter leichter dt. Kampfwagen, Entwicklungsauftrag 1934 bei Krupp/MAN/Henschel; Typ A bis E 8.6 t, 4.64 m lang, 2.30 m breit, 2.02 m hoch, 140 PS, max. 48 km/h auf der Straße und 19 km/h im Gelände bei einem Fahrbereich von 260 km (Gelände 105 km), 3 Mann Besatzung, 20-mm-Kanone MK 30 L/55 und 1x7.92-mm-MG und. Der in der modernsten Version L mit einem 180-PS-Motor verstärkte P. kam auf max. 64 km/h, war etwas kürzer, aber höher und breiter als die ersten Muster; 1942 wurden noch 100 Stück mit der 20-mm-Kanone und 31 Exemplare mit einer 50-mm-Kanone gebaut. Der P. war ein robustes, wendiges Fahrzeug mit schwacher Bewaffnung und Panzerung und wurde hauptsächl. in Pz.aufklärungs-Abt. verwendet sowie bei den leichten Div. und der Kavallerie. Nachdem 1935 die ersten 50 P. und 1936 weitere 150 Stück gebaut worden waren, begann die Großserie 1937, so daß bei Kriegsbeginn 1,223 P. zur Verfügung standen; am 1.6.1941 gab es noch insges. 1,072 Stück, bis zum Auslaufen der Produktion 1942 kamen 509 weitere zur Truppe, meist zu den Ausbildungsverbänden. Bis 1944 gingen 1,429 P. verloren. Das Fahrgestell dieses Pz. diente als Selbstfahrlafette für erbeutete russ. 7.62-cm-Pak (Marder II), 7.5-cm-Pak, die leichte Feldhaubitze 10.5 cm (Wespe) und das Inf.-Geschütz 15 cm.
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