Panzerkampfwagen I, gemäß Entwicklungsauftrag des Heereswaffenamtes von 1933 gebauter leichter dt. Pz. zur Erstaustattung der Pz.div., Serienbau seit 1934, Ausführung A: 5.4 t, 3.96 m lang, 2.06 m breit und 1.70 m hoch. Mit einem 60-PS-Motor erreichte der P. 39 km/h, sein Fahrbereich betrug im Gelände 97 km, auf der Straße 145 km. Der nur mit 2 MG in einem Drehturm bewaffnete 2-Mann-Kampfwagen war leicht und bewegl., die Panzerung mit nur 15 mm gering. Da die Leistungen nicht überzeugten, entstand die Ausführung B, wobei das Fahrzeug auf 4.39 m verlängert und mit einem 100-PS-Motor ausgerüstet wurde. Die Geschwindigkeit blieb mit max. 40 km/h fast gleich, der Fahrbereich stieg auf 123 bzw. 153 km. Bei Kriegsbeginn waren 1,445 P. bei der Truppe, am 1.4.1940 noch 1,062 und am 10.5.1940 beim Feldheer im W 523 Exemplare, von denen 141 in Frkr. verloren gingen. Auf dem Fahrgestell des P. entstand die erste Selbstfahrlafette mit 15-cm-Geschütz (Inf.Geschütz 33), eine Notlösung, die das Fahrgestell überlastete. Von der Ausführung B wurde eine geringe Zahl mit 4.7-cm-Pak aus tschech. Beutebeständen ausgerüstet. Beide Selbstfahrlafetten hatten sehr hohe Aufbauten mit senkrechten Wänden, die Kampfstände waren oben und nach hinten offen. Im Rußlandfeldzug gingen im ersten Halbjahr 345 P. verloren, danach verschwand der völlig veraltete Pz. aus den Kampfverbänden.
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