Oberkommando des Heeres (OKH), seit 1.11.1936 Bezeichnung für die höchste Verwaltungs- und Kommandobehörde des dt. Heeres. Chef des O. war der OB des Heeres: bis 4.2.1938 v. Fritsch, bis 19.12.1941 v. Brauchitsch, bis 30.4.1945 (aufgelöst) Hitler; Generalstabschef: bis 31.10.1938Beck, bis 24.9.1941Halder, bis 20.7.1944Zeitzler, bis 28.3.1945Guderian (beauftragt), bis 30.4.1945 (aufgelöst) Krebs; Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres (Chef HRüst und BdE): 1.9.1939 bis 21.7.1944Fromm, bis 27.4.1945 (aufgelöst) Himmler. Das O. gliedert sich in die Militärattachégruppe, das allg. Heeresamt (mit den diversen Abt. und Amtsgruppen Seelsorge, Sanitätsinspektion, Ersatzwesen u.a.), das Heereswaffenamt, die Stabsabt., das Heeresverwaltungsamt und die Inspektion der Kriegsschulen. Im Laufe des Krieges, v.a. nach Übernahme der Oberbefehls durch Hitler persönl., verlor das O. Kompetenzen u.a. durch den Entzug der sog. OKW-Kriegschauplätze, so daß der Generalstab schließl. nur noch für die Operationen im O zuständig war.
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