Maus, Karl, *Plön 17.5.1898, +Hamburg 9.2.1959, dt. Gen.leutnant (1.10.1944); als 16-jähriger Eintritt ins Heer, 1918 während der Pilotenausbildung abgestürzt und schwer verletzt, Freikorps-Mitglied, 1.4.1922 Abschied als Oberleutnant, Studium der Zahnmedizin (1.3.1929 Promotion). M. ließ sich am 1.9.1934 reaktivieren, nahm am Polenfeldzug teil, führte im Frankreichfeldzug das II. Bataillon des Schützenregiments 69 (10. Pz.div.), das als erste dt. Einheit den Kanal bei Calais erreichte. Als Oberstleutnant (1.4.1941) ging M. mit seinem Bataillon in den Ostfeldzug, kam Anfang Dez. 1941 bis auf 18 km an Moskau heran und wurde 1942 bei Orel schwer verwundet; 1.4.1942 Oberst. Am 30.1.1944 übernahm er die Führung der 7. Pz.div. und wurde am 1.4.1944 zum Gen.major befördert, nachdem sich die Div. als 'wandernder' Kessel an der südl. O-Front zurückgekämpft hatte. Im Aug. 1944 war er in Litauen, dann in Westpreußen eingesetzt und mußte sich schließl. auf die Halbinsel Hela zurückziehen. Erneut schwer verwundet (Beinamputation), geriet M. nach Abtransport über See in Mecklenburg am 8.5.1945 mit den Resten seiner Div. in brit. Gefangenschaft; nach dem Krieg wieder als Zahnarzt in Hamburg tätig. Ritterkreuz (26.11.1941) mit Eichenlaub (24.11.1942), Schwertern (23.10.1944) und Brillanten (15.4.1945).
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