La, Typenabk. für die Flugzeuge des sowjet. Konstrukteurs Semjon A. Lawotschkin (*29.8.1900, +9.6.1960), der sich v.a. als Schöpfer der La-5, Nachfolgemodell der LaGG-3, einen Namen machte. Die entscheidende Verbesserung gelang durch Verwendung eines leistungsstarken und wartungsarmen ASch-82-Doppelsternmotors, inspiriert vom amerikan. 14-Zylinder Wright Cyclone. Leicht erkennbar an der typischen Rundsichthaube und standardmäßig mit 2x20-mm- (später 2x23-mm-) Kanonen im Motorbug ausgerüstet, wurde die La-5 überwiegend aus Holz gebaut. Im Winter 1942/1943 tauchte sie zusammen mit der Jak-9 in größerer Zahl als neuer Gegner der Luftwaffe über Stalingrad auf. Seit Mitte 1943 kam die verbesserte und häufigste 1,650-PS-Version La-5 FN zur Truppe. An Steigleistung den dt. Me 109 G und Fw 190 überlegen, erreichte sie in 5,000 m Höhe 647 km/h. Als Jagdbomber trug sie 4xRS-82-Raketen oder 150 kg Bomben unter den Tragflächen. Die mit 1,850-PS-Triebwerk weiter verbesserte La-7 folgte Mitte 1944 in Gemischtbauweise, eine Ganzmetallversion La-9 von Ende 1944 erlebte nur noch wenige Fronteinsätze. Sie wurde nach dem Krieg Standardjäger des Ostblocks; die Langstreckenausführung La-11, 1950/1953 über Korea eingesetzt, bildete den Schlußpunkt von Lawotschkins erfolgreichen Kolbenjägern. Iwan Kojedub, dreifacher Held der Sowjetunion und mit 69 anerkannten Luftsiegen bester Jagdflieger im 'Großen Vaterländ. Krieg', erzielte alle seine Abschüsse auf La-5 oder La-7. Insges. wurden rd. 15,000 La-Jäger gebaut, davon fast zwei Drittel La-5.
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