Flak-Kanone 2, eine bes. wirkungsvolle Version war der 2-cm-F.-Vierling 38 mit 800 Schuß/min., der auch auf Selbstfahrlafette verwendet wurde (Wirbelwind). 3.7-cm-F. 18, seit 1930 bei Rheinmetall entwickeltes und 1935 bei der Truppe eingeführtes leichtes Geschütz für die leichten F.-Abt. der Luftwaffe und die Heeres-F.-Kompanien, Gewicht in Feuerstellung 1,750 kg, in Fahrstellung auf zweiachsigem Sonderanhänger 3,560 kg, Schußweite 6,500 m, Schußhöhe 4,800 m, 80 Schuß/min. Wegen zu geringer Beweglichkeit und zu niedriger Feuergeschwindigkeit wurde die Kanone durch die leichtere 3.7-cm-F. 36 ersetzt, die bei gleichen ballist. Leistungen auf 120 Schuß/min. kam. Sie wurde bis Kriegsende produziert, im Aug. 44 waren bei der Luftwaffe 4,211 Kanonen dieses Typs im Einsatz. Nachfolgemodell wurde die 3.7-cm-F. 43 mit 180 Schuß/min. und 1,250 kg in Feuerstellung. Die von Rheinmetall entwickelte Kanone kam in ersten Stücken seit Febr. 44 zur Truppe, seit April 1944 auch in einer Zwillingsausführung von 2,780 kg; seit Juli 1944 wurden monatl. 180, Ende 1944 schon 450 Stück geliefert; insges. kamen 1,500 Exemplare zum Fronteinsatz. Mit einem 8-Schuß-Magazin konnten bis zu 240 Schuß/min. abgegeben werden. Bei einer Mündungsgeschwindigkeit von 820 m/s durchschlugen die Sprengranaten der F. auf 500 m noch Panzerungen von 27 mm.
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