Feldherrnhalle (FHH), dt. Panzerkorps, benannt nach dem Ort des Hitler-Putschs 1923, seit 27.11.1944 gebildet aus dem Gen.kommando IV. Panzerkorps und der Neuaufstellung der bei der Heeresgruppe Mitte im Juli 1944 vernichteten Pz.grenadierdiv. 'F.' sowie der 13. Pz.div. Da das IV. Panzerkorps jedoch mit beiden Div. in Budapest eingeschlossen und bis 11.2.1945 vernichtet wurde, fand die tatsächl. Benennung des Panzerkorps als 'F.' erst danach Verwendung, es verfügte nur über die Reste der zerschlagenen Div. Die 13. Pz.div. erhielt bei ihrer Neuaufstellung im März 1945 die Bezeichnung Pz.div. 'F. 2'. Das Korps kämpfte im Rahmen der 8. Armee in der Slowakei und im April 1945 in Oberösterreich unter Gen. der Pz.truppen Ulrich Kleemann. Die gleichnamige Pz.grenadierdiv. entstand schon am 20.6.1943 in S-Frkr. durch Umbenennung und Umgliederung der nach der Vernichtung in Stalingrad in Wiederaufstellung begriffenen 60. Pz.grenadierdiv. (Danzig). Im Jan. 1944 verlegte sie wieder an die O-Front in den Raum Witebsk, kämpfte im Febr. und März bei Narwa und wurde Anfang Juli 1944 südl. Minsk vernichtet. Die Reste mit dem Div.kommandeur gerieten in Gefangenschaft. Seit 1.9.1944 erfolgte die Neuaufstellung, nach deren Beendigung die Div. im Kessel von Budapest eingeschlossen wurde und am 11.2.1945 unterging. Zum dritten Male aufgestellt, nun als Pz.div. 'F. 1', kämpfte der unfertige Verband im April 1945 in der Slowakei und ging am 8.5.1945 bei Deutsch-Brod in sowjet. Gefangenschaft. - Div.kommandeure: Oberst (1.6.1944 Gen.major) Friedrich-Carl von Steinkeller 3.4.1944 bis 8.7.1944, Gen.major Günther Pape 1.9.1944 bis Kriegsende.
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