Bücker-Flugzeugbau, 1933 von Carl Clemens Bücker in Berlin-Johannisthal (später nach Berlin-Rangsdorf verlegt) gegr. Flugzeugwerk. B. machte sich in den 1930er Jahren internat. einen Namen mit den Schul- und Übungsflugzeugen Bü 131 Jungmann und Bü 133 Jungmeister. Beide Modelle waren drahtbespannte Doppeldecker und dienten bei den Fliegerschulen zur Anfängerausbildung (Bü 131) und zur Kunstflugschulung (Bü 133). Als dritter Standardtrainer kam seit 1940 die zweisitzige Bü 181 Bestmann hinzu, ein Tiefdecker mit verglaster Kabine, der auch als Schleppflugzeug für Lastensegler und als Kuriermaschine eingesetzt wurde. Allein im Hauptwerk Rangsdorf wurden bis 1944 mindestens 5,900 Bü 181 gebaut, dazu nochmals 708 Exemplare bei den Fokker-Werken im besetzten Holland. Alle drei B.-Modelle erfreuten sich in der Sport- und Kunstfliegerei außergwöhnl. Beliebtheit. Sie wurden in verschiendenen Ländern z.T. unter anderer Typenbez. in Lizenz gefertigt. Einzelne Liebhaberstücke gibt es noch heute bei Flugsportveranstaltungen zu sehen.
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