Blücher, dt. Schwerer Kreuzer, benannt nach dem preuß. Feldmarschall Gebhard Leberecht Fürst Blücher (*Rostock 16.12.1742, +Krieblowitz, nach B. umbenannt in Blüchersruh, Schlesien 12.9.1819), Stapellauf 8.6.1937, in Dienst gestellt 20.9.1939; 18,000 t, Länge 205.9 m, Breite 21.3 m, Höchstgeschwindigkeit 32.5 Knoten, bis 1,600 Mann Besatzung; Bewaffnung: 8x20.3 cm, 12x10.5 cm, zahlr. kleinere Flak-Geschütze, 12 Torpedorohre, 3 Bordflugzeuge Arado Ar 196. Die B. machte bis April 1940 Probe- und Ausbildungsfahrten und nahm am 9.4.1940 als Führerschiff der Kriegsschiffgruppe 5 am Unternehmen Weserübung teil. Noch am gleichen Tag wurde sie im Oslofjord Opfer norweg. Küstenartillerie und Torpedobatterien, da sie als erste durch die engste Stelle bei Döbrak lief. 125 Seeleute und 195 Heeressoldaten kamen ums Leben, gerettet wurden insges. 1,965 Mann.
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