Berlin 4, trotz dieser weit überlegenen Streitmacht gab es schon zu Anfang Probleme, als Schukows Angriff an den Seelower Höhen ins Stocken geriet. Erst unter den Schlägen der Pz.armeen Konjews brach die dt. Oderfront zusammen, so daß die Vorhuten der 1. Weißruss. Front am 21.4. den nördl. Stadtrand von B. erreichen und zwei Tage später sowjet. Pz. in Neukölln, Tempelhof und Zehlendorf eindringen konnten. Die Zange der flankierenden Heeresgruppen schloß sich am 25.5. westl. von B., und die Spitzen der Roten Armee trafen bei Torgau erstmals auf die an der Elbe haltenden US-Truppen. Hitler entschloß sich dennoch, in B. zu bleiben und die Schlacht von seinem Bunker aus zu leiten. Sie gestaltete sich für die Angreifer überraschend verlustreich und schwierig, da stellenweise um jedes einzelne Gebäude und jede Ruine gekämpft werden mußte. Hinzu kamen die über 400 ständigen Befestigungsanlagen, darunter die mächtigen Flakbunker im Zoo, am Humboldt- und am Friedrichshain, die mit ihren 12.8 cm Geschützen in die Erdkämpfe eingriffen. Die sowjet. Pz.waffe erwies sich zudem wie schon die dt. in Stalingrad im Straßenkampf als stumpf.
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