Atombombe 2, Einstein war es dann, der mit seinem Schreiben vom 2.8.1939 an US-Präs. Roosevelt das gigant. später sog. Manhattan Project in Gang setzte, in das auch die brit. Vorarbeiten für den Bau einer A. integriert wurden. Die Warnungen vor einer dt. A.entwicklung erwiesen sich allerdings als unnötig, obschon die dt. Forscher über das erforderl. Know how verfügten. Ihnen standen aber weder die benötigten Industriekapazitäten zur Verfügung, noch erhielten sie die entspr. polit. Förderung. Hitler sah in der Atomphysik 'jüd. Blendwerk', favorisierte die Entwicklung der V-Waffen und unternahm nichts zur Bündelung der diversen Kernforschungsprojekte. So arbeiteten Stellen des Postmin., der SS und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft eher gegen als miteinander, und so blieb es beim Bau von Versuchsreaktoren, die obendrein unter der Knappheit an Schwerem Wasser litten, das als Dämpfsubstanz diente. Ein Uranbrenner in Kummersdorf fiel 1945 den Sowjets, ein weiterer in Haigerloch den US-Truppen in die Hände. Inzw. glückte Fermi am 2.12.1942 in seinem Atommeiler in Chicago die erste Kettenreaktion, die bei den geflohenen europ. Wissenschaftlern die Hoffnung nährte, mit der neuen Waffe Hitler-Deutschland bezwingen zu können. Doch trotz aller Anstrengungen kam die A. für den europ. Kriegsschauplatz zu spät.
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