Bis in die mittelhochdeutsche Zeit schrieb man denjenigen Laut, der bei der 2. Lautverschiebung aus kurzem t entstanden war, mit z bzw. mit zz: mittelhochdeutsch daz, ez, ezzen vs. niederdeutsch dat, et, eten. Dieser Laut wurde vermutlich so ausgesprochen wie unser heutiges s, blieb aber lange Zeit vom alten germanischen s verschieden. Schon früh begann man, diesen Laut mit sz zu schreiben, um ihn besser vom tz zu unterscheiden. So entstand das deutsche ß. Im zwölften Jahrhundert fiel der z/zz-Laut mit dem alten s/ss-Laut zusammen. Das hatte zur Folge, dass schon bald die beiden Schreibungen durcheinander gebracht wurden und schließlich nach vielen Jahrhunderten die heutige Verteilung der Buchstaben ß, ss, s entstand.
Langes tt und t am Wortanfang wurden hingegen zu einem ts-Laut, der noch heute so ausgesprochen wird, z.B. in Zahl, sitzen vs. Tahl, sitten.
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