Bei der Zentralprojektion (auch Zentral-Perspektive) verbindet man alle Punkte eines räumlichen Objektes durch gerade Linien, die Sehstrahlen, mit einem einzigen Punkt, dem Projektionszentrum, der sich normalerweise außerhalb dieses Objektes befindet.
An einer Stelle zwischen dem Projektionszentrum und dem Objekt, oder alternativ dazu, unter Verlängerung der Linien, auch hinter dem Projektionszentrum oder hinter dem Objekt, errichtet man eine ebene Fläche, die Projektionsfläche, auf der alle Punkte des Objektes dort abgebildet werden, wo die von ihnen kommenden Linien die Fläche schneiden.
Die Zentralprojektion (im unteren Bild links) tritt z.B. beim Schattenwurf eines Gegenstandes auf eine Wand auf, wenn die nahe Lichtquelle annähernd punktförmig ist, oder in einer Lochkamera.
Wenn die Lichtquelle (zum Beispiel Sonne), oder das Projektionszentrum, unendlich weit entfernt ist, so dass die Lichtstrahlen, oder Sehstrahlen, parallel einfallen, dann handelt es sich um die Parallelprojektion (im unteren Bild rechts).
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