Beim Zeitraffer wird die Bildfrequenz der Aufnahmekamera herabgesetzt. Bei der Vorführung des Films mit normaler Geschwindigkeit ergibt ergibt sich der gewünschte Effekt.
Beispiel: Die Kamera läuft mit 12 Bilder/Sekunde. Bei der Projektion des Films mit der normalen Bildfrequenz (für Kino) von 24 Bilder/Sekunde ergibt sich ein 2-facher Zeitraffer.
Mit der Einzelbildschaltung einer Filmkamera lassen sich somit belibig starke Zeiraffereffekte erzielen. Die Auslösung kann bei kurzen Sequenzen von Hand erfolgen, für Langzeitaufnahmen werden spezielle Schaltgeräte (Impulsgeber) verwendet. In bessere Amateurkameras sind diese teilweise fest eingebaut.
Beim professionellen Film wird dieser Effekt häufig erst beim Kopieren erzielt, z.B. wird für ein 2-faches Zeitraffer nur jedes zweite Einzelbild kopiert.
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