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Würzburg

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Tabelle


Würzburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern am Mainufer. Sie ist Sitz der Regierung von Unterfranken, des Bezirks Unterfranken und des Landkreises Würzburg. Gegenwärtig hat die Stadt ca. 132.000 Einwohner und steht damit nach München, Nürnberg und Augsburg an 4. Stelle unter den Großstädten des Freistaates. Gleichzeitig ist Würzburg nach Nürnberg die zweitgrößte Stadt und ein Zentrum Frankens.


Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Diözese Würzburg sowie wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof beim nordwestlichen Nachbarort Veitshöchheim. Würzburg bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Nächst größere Städte sind Frankfurt am Main ca. 120 km nordwestlich und Nürnberg ca. 115 km südöstlich.

Die Einwohnerzahl der Stadt Würzburg überschritt 1934 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Nach der Gemeindereform Anfang der 1970er Jahre, bei der u.a Lengfeld, Ober- und Unterdürrbach sowie Versbach und Rottenbauer eingemeindet wurden, entwickelte sich Würzburg zu einer dynamischen Stadt. Im Jahr 2004 begeht Würzburg seine 1300-jähriges Stadtjubiläum.

Die Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen


Inhaltsverzeichnis


1 Geografie

  1.1 Stadtgliederung

2 Geschichte

  2.1 Eingemeindungen

  2.2 Einwohnerentwicklung

  2.3 Religion

3 Politik

  3.1 Wappen

  3.2 Städtepartnerschaften

4 Wirtschaft und Infrastruktur

  4.1 Verkehr

  4.2 Medien

  4.3 Bildung und Forschung

5 Kultur und Sehenswürdigkeiten

  5.1 Theater

  5.2 Museen

  5.3 Bauwerke

  5.4 Sonstige Sehenswürdigkeiten

  5.5 Regelmäßige Veranstaltungen

6 Persönlichkeiten

  6.1 Ehrenbürger

  6.2 Söhne und Töchter der Stadt

7 Lokale Spezialitäten

8 Literatur

9 Weblinks


Geografie

Würzburg liegt zu beiden Seiten des Mains im mittleren Maintal. Die Stadt wird überragt von der Festung auf dem Marienberg auf der westlichen Höhe einer Muschelkalkplatte, in die sich der Main eingesenkt hat.


Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Würzburg. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, genannt und gehören alle zum Landkreis Würzburg:


Veitshöchheim, Rimpar, Estenfeld, Rottendorf, Gerbrunn, Randersacker, Eibelstadt, Reichenberg, Eisingen, Höchberg Waldbüttelbrunn und Zell am Main


Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Würzburg ist in 13 Stadtbezirke eingeteilt, die sich weiter in insgesamt 25 Stadtteile gliedern. Die Stadtbezirke und Stadtteile sind fortlaufend nummeriert. Bei der folgenden Übersicht sind die Stadtteile mit ihren Nummern den 13 Stadtbezirken zugeordnet:


  • 01 Altstadt
  • 01 Dom
  • 02 Neumünster
  • 03 Peter
  • 04 Innere Pleich
  • 05 Haug
  • 06 Äußere Pleich
  • 09 Rennweg
  • 17 Mainviertel
  • 02 Zellerau
  • 18 Zellerau
  • 03 Dürrbachtal
  • 07 Dürrbachau
  • 22 Unterdürrbach
  • 23 Oberdürrbach
  • 04 Grombühl
  • 08 Grombühl
  • 05 Lindleinsmühle
  • 19 Lindleinsmühle
  • 06 Frauenland
  • 10 Mönchberg
  • 11 Frauenland
  • 12 Keesburg
  • 07 Sanderau
  • 13 Sanderau
  • 08 Heidingsfeld
  • 14 Heidingsfeld
  • 09 Heuchelhof
  • 20 Heuchelhof
  • 10 Steinbachtal
  • 15 Steinbachtal
  • 16 Nikolausberg
  • 11 Versbach
  • 24 Versbach
  • 12 Lengfeld
  • 25 Lengfeld
  • 13 Rottenbauer
  • 21 Rottenbauer


Geschichte

[Bild extern:] Die Mainbrücke um 1900


  • um 1000 v. Chr. keltische Fliehburg
  • 689 Missionierung durch Kilian, Kolonat und Totnan
  • 704 erste urkundliche Erwähnung
  • 741/742 Gründung des Bistums Würzburg mit Bischof Burkard
  • 1156 Hochzeit Friedrich I. Barbarossas mit Beatrix von Burgund
  • 1402 Erstbegründung der Universität Würzburg
  • 1573-1617 Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn regiert
  • 1582 Neu-Gründung der Julius-Maximilians-Universität
  • 1631 Eroberung durch den Schwedenkönig Gustav Adolf
  • 1720 Beginn des Baus der Residenz
  • 1805 Würzburg wird Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums
  • 1814 Würzburg wird bairisch und gleichzeitig eine direkt der Regierung unterstehende Stadt (welche später als kreisfreie Stadt bezeichnet wird); ferner wird die Stadt Sitz eines Verwaltungsbezirks, aus dem später der Landkreis Würzburg hervorgeht
  • 1817 Würzburg wird Hauptstadt des Regierungsbezirks Unterfranken
  • 1895 Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt die nach ihm benannten Strahlen
  • 1934 Würzburg wird Großstadt
  • 1945, 16. März Würzburger Schicksalstag: Bei einem Bombenangriff wird die Stadt zu neunzig Prozent zerstört. (Grab am Main)
  • 1990 Bayerische Landesgartenschau in Würzburg
  • 2002 Erster Weltkorporationstag von Studentenverbindungen aus aller Welt
  • 2003 Würzburg stellt als erste Stadt Deutschlands Sicherheitsbeamte ein, um die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten


Eingemeindungen

Folgende ehemals selbständige Städte und Gemeinden wurden nach Würzburg eingemeindet:




Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.


JahrEinwohnerzahlen
12005.000
15125.365
16219.782
178718.070
181319.900
184922.780
1871ca. 40.000
189061.039
190084.335
191084.496
16. Juni 1925 ¹89.565
16. Juni 1933 ¹101.003
17. Mai 1939 ¹107.515
13. September 1950 ¹78.443
6. Juni 1961 ¹116.883
27. Mai 1970 ¹117.147
30. Juni 1975112.800
30. Juni 1980127.900
30. Juni 1985129.400
27. Mai 1987 ¹123.378
30. Juni 1997126.800

¹ Volkszählungsergebnis


Religion

Würzburg wurde 741/742 Sitz eines Bistums, das sich neben seinem geistlichen Gebiet bald auch ein weltliches Herrschaftsgebiet schaffen konnte (Fürstbistum bzw. Hochstift Würzburg). Oberster Herr dieses Territoriums war der Bischof.


Die Reformation konnte im Bistum zunächst Fuß fassen, wurde dann aber vor allem durch die Gegenreformation ab 1586 stark unterdrückt. Die Anhänger des Luthertums wurden aus der Stadt verbannt. Während der schwedischen Besatzung konnten die Protestanten vorübergehend wieder Fuß fassen. 1633 wurde ihnen für ein Jahr sogar der Dom eingeräumt.


Doch brachte erst das bayerische Religionsedikt von 1803 eine Gleichbehandlung beider Konfessionen. Im selben Jahr erhielten die Protestanten die Kirche des säkularisierten St. Stephans-Klosters. Später wurden weitere Gemeinden gegründet.


Alle Gemeinden gehören von Anfang an zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und sind Teil des Dekanats Würzburg innerhalb des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg. Heute haben auch verschiedene Freikirchen in Würzburg ihre Gemeinden gegründet.


Das 1802 säkularisierte Fürstbistum Würzburg wurde 1821 als eigenständiges Bistum innerhalb der Kirchenprovinz Bamberg neu umschrieben. Innerhalb dieses Bistums gehören heute die Pfarrgemeinden der Stadt zu den Dekanaten "Würzburg/Stadt", "Würzburg links des Mains" und "Würzburg rechts des Mains".


Politik

Die Stadt wurde schon von Anfang an vom Rat und vom Bürgermeister verwaltet. Der Rat ist seit 1256 bezeugt. An dessen Spitze stand der Schultheiß. Da Würzburg Bischofssitz war, gab es später einen sog. "alten Rat" und einen "neuen Rat". Der Alte Rat, auch Oberrat genannt, war die bischöfliche Aufsichtsbehörde, der neue Rat hatte kaum Befugnisse.


Nach dem Bauernkriegen wurden die bürgerlichen Freiheiten nahezu ganz eingeschränkt. An der Spitze der Stadt stand fortan der vom Bischof eingesetzte Stadtschultheiß. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden der innere und der äußere Rat zu einem Kollegium vereinigt. 1818 erhielt die Stadt jedoch durch das Bayerische Gemeindeedikt wieder ihre Selbstverwaltung. An der Spitze der Stadt stand fortan der Erste Bürgermeister, der ab 1920 den Titel Oberbürgermeister erhielt.


Die Stadtoberhäupter Würzburgs seit 1797




Wappen

Das Wappen der Stadt Würzburg zeigt in Schwarz eine schräg gestellte, eingekerbte, von Rot und Gold gevierte Fahne an silberner Lanzenstange. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb mit aufgelegtem Wappen.


Die Fahne als Ortswappen taucht seit dem zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts auf. Es handelt sich um die Fahne des alten Herzogtums Franken, jedoch in anderer Farbgebung. Ferner war die Fahne des Herzogtums nicht geviert. Seit 1570 wird die Fahne auch ausnahmslos in den Siegeln der Stadt verwendet.


Städtepartnerschaften

Die Stadt Würzburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:




Wirtschaft und Infrastruktur

Die Stadt ist hauptsächlich durch ihre Hochschulen, die Julius-Maximilians-Universität, die Musikhochschule und die Fachhochschule geprägt. Sie beschäftigen über 5.500 wissenschaftliche und technische Angestellte und Beamte sowie Versorgungs- und Verwaltungspersonal (Stand: 2003). Nächstgrößter Arbeitgeber mit etwa 5.000 Angestellten und Beamten ist die Stadt Würzburg selbst. Größter industrieller Arbeitgeber ist die Koenig & Bauer AG (KBA), einem Hersteller von Druckmaschinen.


Industrie und Gewerbe sind zumeist kleine und mittelständische Betriebe in den Industriegebieten Hafen, Aumühle und Würzburg-Ost.


Verkehr

Durch das südliche Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 3 Frankfurt-Nürnberg. Im Osten der Stadt führt die Bundesautobahn A 7 Ulm-Kassel vorbei. Im Südwesten endet die Autobahn A 81, die von Singen-Stuttgart kommt. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 8, B 13, B 19 und B 27.


Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Würzburger Straßenbahn GmbH sowie Buslinien der Allgemeinen Personennahverkehrs-GmbH (APG), die einen gemeinsamen Tarif- und Verkehrsverbund bilden, innerhalb dessen alle Linien zu einheitlichen Preisen zu benutzen sind.


Medien

In Würzburg unterhält der Bayerische Rundfunk das Regionalstudio Mainfranken und auf der Frankenwarte eine Sendeanlage für UKW, Mittelwelle und TV mit einem gegen Erde isolierten, abgespannten Stahlfachwerkmast.


Bis 1999 wurde für den Mittelwellensender die Sendefrequenz 520 kHz genutzt. Diese Frequenz liegt nicht im offiziellen Mittelwellenband und somit konnte der nur 200 Watt starke Würzburger Sender, der zusammen mit dem gleich starken Sender in Hof im Gleichwellenbetrieb betrieben wurde, gut zum Test der Ausbreitungsbedingungen im Mittelwellenbereich genutzt werden. Da aber viele moderne Radios die Frequenz 520 kHz nicht mehr empfangen konnten, erfolgte 1999 eine Frequenzänderung auf 729 kHz.


Auf der Frankenwarte betreibt auch die Deutsche Telekom AG eine Rundfunkübertragungsstelle mit zwei abgespannten Stahlfachwerkmasten von 118 Metern und 85 Metern Höhe.


Ferner besteht dort die private "Funkhaus Würzburg Studiobetriebs GmbH", welche die beiden Hörfunkprogramme "Radio Gong" und "Radio Charivari" veranstaltet.


Desweiteren gibt es seit 1987 noch einen lokalen Fernsehsender namens "TV Touring".


Der AFN sendet ebenfalls in Würzburg von einem kleinen, gegen Erde isolierten, abgespannten Stahlfachwerkmast, auf dem Areal der US-Streitkräfte auf der Mittelwellenfrequenz 1143 kHz und der UKW-Frequenz 104,8 MHz.


Als Tageszeitungen erscheinen die "Mainpost Würzburg" und das "Volksblatt".


Bildung und Forschung

  • Julius-Maximilians-Universität, Erstgründung 1402, Neu-Gründung 1582, eine der ältesten und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands, seit 1802 bayerische Universität
  • Hochschule für Musik Würzburg, gegründet als öffentliche Musikanstalt an der Universität, ist sie die älteste Musikausbildungsstätte Deutschlands. 1821 wurde sie Königliches Musikinstitut, 1875 Königliche Musikschule, 1912 Königliches Konservatorium der Musik, 1921 Bayerisches Staatskonservatorium und anschließend Bayerische Fachakademie für Musik. 1973 erhielt sie ihre heutige Form und ihren jetzigen Namen.
  • Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt; gegründet 1971 aus einem Polytechnikum mit Abteilungen in Würzburg und Schweinfurt. Ab 1995 wurde die Abteilung Aschaffenburg angegliedert, die sich jedoch bereits am 1. Oktober 2000 wieder selbständig machte.
  • Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC)


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Mainfrankentheater Würzburg, Drei-Sparten-Theater
  • Bockshorn! im Kulturspeicher - Kabarett, Theater u.a.
  • Theater am Neunerplatz
  • Theater Chambinzky - Boulevardtheater
  • theater ensemble Experimentelles, Traditionelles, Absurdes Theater
  • Theater Spielberg - Kinder und Jugendtheater,
  • Werkstattbühne
  • Plastisches Theater Hobbit - Figurentheater, Maskentheater
  • Würzburger Kasperhaus - Traditionelles Kaspertheater im Gewölbekeller
  • blackboX - theater für tanz
  • tanzSpeicher - theater für zeitgenössischen tanz


Museen

  • Museum am Dom - Moderne und zeitgenössische Künstler (Joseph Beuys, Otto Dix, Käthe Kollwitz) sowie alte Meister (u.a. Tilman Riemenschneider)
  • Domschatz - Museum der Diözese Würzburg (Grabbeigaben, Goldschmiedearbeiten und liturgische Gewänder)
  • Fürstenbaumuseum - fürstbischöfliche Wohnräume, Schatzkammer und Abteilung Stadtgeschichte Würzburgs
  • Hofspitalkirche "Spitäle" - in der spätgotischen 1789 umgebauten Kapelle des ehemaligen Hofspitals befindet sich die Galerie Spitäle mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler
  • Museum im Kulturspeicher - eröffnet am 22. Februar 2002 in einem ehemaligen Getreidespeicher im Alten Hafen, beherbergt es die Kunstsammlung der ehemaligen städtischen Galerie und die private Sammlung Peter C. Ruppert, eine der bedeutendsten Sammlungen Konkreter Kunst
  • Kunstschiff "Arte Noah" - Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler
  • Mainfränkische Museum auf der Festung Marienberg - Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter Plastiken von Tilman Riemenschneider; vorgeschichtliche Sammlung; Zeugnisse fränkischer Weinkultur, Volkskunde
  • Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg mit Antikensammlung, Gemäldegalerie und Graphischer Sammlung
  • Mineralogisches Museum - Edelsteine, Mineralien, Kristalle, Erze und Meteoriten
  • Röntgen-Gedächtnisstätte - zeigt das Originallabor, in dem Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte
  • Siebold-Museum - Ständige Sammlung und Wechselausstellungen u.a. mit Exponaten aus dem Nachlass des Würzburger Japanforschers Philipp F. von Siebold


Bauwerke

  • Alte Mainbrücke erbaut 1473-1543 mit Heiligenfiguren um 1730
  • Alte Universität
  • Alter Kranen am Kranenkai. Erbaut 1772-1773 von Balthasar Neumanns Sohn.
  • Bürgerspital zum Hl. Geist
  • Falkenhaus am Markt Ehemaliges Gasthaus mit Stuckdekoration aus dem Jahre 1751, heute Tourist Information und Stadtbücherei
  • [Bild extern:] Festung Marienberg


    Festung Marienberg (auch Marienfeste genannt), das Wahrzeichen der Stadt mit Mainfränkischem Museum, größte Sammlung von Skulpturen des Bildhauers Tilman Riemenschneider

  • Grafeneckart und Rathaus mit Vierröhrenbrunnen
  • Hof Conti
  • Hofgarten der Residenz
  • Höfe und Bürgerhäuser, Unterer Markt und Gressengasse
  • Juliusspital
  • Residenz (UNESCO-Weltkulturgut), erbaut 1720-1744 von Balthasar Neumann



  • Roter Bau
  • Rückermainhof
  • Kirchen
  • Marienkapelle


**Dom St. Kilian


  • Neumünster
  • Franziskanerkirche
  • Hofkirche der Residenz
  • Stift Haug
  • Augustinerkirche
  • Don-Bosco-Kirche
  • Deutschhauskirche
  • Heilig Kreuz
  • Hofspitalkirche
  • St. Burkard
  • Käppele Wallfahrtskirche Sankt Maria auf dem Nikolausberg, erbaut 1747-1750 von Balthasar Neumann
  • St. Peter
  • St. Stephan
  • St. Johannis
  • St. Gertraud
  • Martin-Luther-Kirche


Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Botanischer Garten
  • Aussichtsturm Frankenwarte


Regelmäßige Veranstaltungen

  • Januar: Internationales Filmwochenende
  • März/April: Frühjahrsvolksfest, Stadtmarathon (ab 2005)
  • Mai: Africa-Festival, Stadtmarathon (bis 2004)
  • Mai/Juni: Würzburger Weindorf
  • Juni: Kunstmarkt, Umsonst und Draußen Festival
  • Juni/Juli: Mozart-Fest
  • Juli: Kiliani-Volksfest
  • August: Historische Bürgermahlzeit
  • August/September: Fürstbischöfliche Hofmusiktage
  • September/Oktober: Mainfranken-Messe sowie Winzerfest
  • September: Stadtfest und Theaterfest
  • Oktober/November: Würzburger Kabarett-Tage
  • November: "Würzburger Bachtage"
  • Dezember: Weihnachtsmarkt


Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Ehrenbürger der Stadt Würzburg in der Reihenfolge der Verleihung des Ehrenbürgerrechts:


  • 1819: Georg Josef von Seuffert, Bezirksgerichtsdirektor
  • 1819: Dr. Johann Adam von Seuffert, Professor an der Universität
  • 1819: Dr. Wilhelm Josef Behr, Professor der Rechte
  • 1819: Rudolf Graf von Rechteren-Limpurg, Generalmajor
  • 1824: Arnold Friedrich Ritter von Mieg, Ministerialrat
  • 1830: Dr. Lukas Schönlein, Arzt
  • 1837: Georg Thomas Haaf, geistlicher Rat und Pfarrer
  • 1837: Eleonore Landgräfin von Hessen-Rotenburg, Wohltäterin
  • 1838: Dr. Franz Horn, Rektor der Kreisgewerbeschule
  • 1851: Dr. Josef Fröhlich, Gründer der Musikschule
  • 1851: Johannes Bolongaro Crevenna, Kaufmann und Fabrikant
  • 1856: Ludwig Wickenmayer, Stadtpfarrer zu St. Gertrud
  • 1857: Martin von Wagner, Direktor der Akademie der bildenden Künste
  • 1857: Jakob Huth, Weinhändler
  • 1858: Dr. Wilhelm Scanzoni von Lichtenfels, Professor
  • 1866: Dr. Ludwig Weis, Erster Bürgermeister
  • 1866: Dr. Friedrich August Freiherr von Zu-Rhein, Staatsrat, Präsident der Regierung von Unterfranken
  • 1871: Jakob Freiherr von Hartmann, Generalkommandant
  • 1891: Dr. Josef von Schork, Erzbischof von Bamberg
  • 1892: Dr. Albert von Koeliker, Universitätsprofessor
  • 1899: Dr. Friedrich Graf von Luxburg, Präsident der Regierung von Unterfranken
  • 1902: Dr. Franz Josef von Stein, Erzbischof von München
  • 1911: Dr. Friedrich Prym, Universitätsprofessor
  • 1913: Philipp Ritter von Michel, Oberbürgermeister
  • 1916: Dr. Friedrich Ritter von Brettreich, Staatsminister
  • 1921: Dr. Wilhelm Conrad Röntgen, Universitätsprofessor
  • 1948: Dr. h.c. Hans Löffler, Oberbürgermeister
  • 1961: Dr. Frank Stadelmayer, Oberbürgermeister
  • 1995: Gerda Laufer, Mitglied des Stadtrats, Bezirksrats und Landtags
  • 2000: Maitre Jean-Marie Girault, Oberbürgermeister von Caen (Frankreich)
  • 2000: Dr. Hans-Bernhard Bolza-Schünemann, Unternehmer, Präsident der IHK


Ehrenbürger von Heidingsfeld:


  • 1901: Franz Otto, Altbürgermeister von Heidingsfeld


Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Würzburg geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Würzburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.




Sonstige Würzburger Persönlichkeiten von Bedeutung

Franz Oberthür - Walther von der Vogelweide - Willigis Jäger

Lokale Spezialitäten

Würzburg ist das Zentrum des Frankenweins; auf dem Stadtgebiet befinden sich die bekannteste Frankenweinlage Würzburger Stein und die drei großen, traditionsreichen Weinkellereien mit jeweils großen, eigenen Weinstuben, die Hofkellereien (staatlich, früher Fürst-eigen), das Juliusspital (kirchlich) und das Bürgerspital (bürgerlich). Außerdem hat Würzburg seit den 1980er Jahren eine eigene Würzburger Bratwurst.


Literatur

  • Bayerisches Städtebuch; Band V 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte" - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1971
  • Räuberbande, Roman von Leonard Frank
  • Wolfsbrut, Roman von Roman Rausch
  • Kilian. In Sachen Mord, Roman von Roman Rausch
  • Tiepolos Fehler, Roman von Roman Rausch


Weblinks



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