Hans-Jürgen Wischnewski ist verheiratet und hat drei Kinder.
Partei
Seit 1946 ist er Mitglied der SPD. Von 1957 bis 1968 war er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Köln. Von 1959 bis 1961 war er Bundesvorsitzender der Jungsozialisten. Von 1968 bis 1972 war er Bundesgeschäftsführer der SPD. Ab 1970 gehörte er auch dem SPD-Parteivorstand an. Von 1979 bis 1982 war er schließlich stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. 1984/85 war er dann noch Schatzmeister der SPD.
In seiner Zeit als Staatsminister wurde er mit zahlreichen Sondermissionen beauftragt, unter anderem auch mit den Verhandlungen im Zusammenhang mit der Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut im Oktober 1977 nach Mogadischu.
Wischnewski erlangte insbesonders durch seine Kenntnis der afrikanischen und der arabischen Verhältnisse große Anerkennung. Er verbesserte das Verhältnis zu zahlreichen arabischen Staaten mit der Bundesrepublik Deutschland und stand setzte sich für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser und den Frieden im Nahen Osten ein. Darauf spielt auch sein Spitzname, "Ben Wisch", an.
Ehrungen
1997 wurde er von Jassir Arafat mit dem höchsten palästinensischen Orden ausgezeichnet.
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