Winnetou ist eine berühmte Gestalt aus dem gleichnamigen dreiteiligen Roman von Karl May und anderen Werken, die im Wilden Westen spielen. Bei dieser Figur handelt es sich um einen fiktiven Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert hier den edlen, guten Indianer, der mit seiner Silberbüchse auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden kämpft.
9. Winnetou und das Halbblut Apanatschi (1966 - Regie: Harald Philipp)
10. Winnetou und sein Freund Old Firehand (1966 - Regie: Alfred Vohrer)
11. Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1968 - Regie: Dr. Harald Reinl)
Handlung
Winnetou I
Der Ich-Erzähler Charlie (vergleiche Karl May) arbeitet für die Eisenbahngesellschaft Great Western. Da seine Kollegen sehr faul sind, muss er alles alleine machen. Zum Glück stehen ihm die Westmänner Sam Hawkens, Dick Stone und Will Parker zur Seite. Jedoch bauen sie durch das Gebiet der Apachen. Intschu-tschuna (Gelbe Sonne), der Häuptling aller Apachen, Winnetou (Brennendes Wasser), sein Sohn, und Klekih-petra (Weißer Vater) kommen, um die Eisenbahner friedlich darauf hinzuweisen, dass dies ihr Land ist. Klekih-petra wird von Rattler erschossen, worauf Winnetou mit seinem Vater heimreitet, um Krieger zu holen und die Bleichgesichter auszulöschen. Diese jedoch verbünden sich mit den Kiowas, doch Old Shatterhand, Sam, Dick und Will halten es insgeheim mit den Apachen. Der erste Angriff der Apachen wird erfolgreich abgeschlagen. Old Shatterhand befreit Winnetou und Intschu-tschuna heimlich. Keiner der Kiowas erfährt je, dass es Old Shatterhand war, und dennoch bricht Streit aus. Old Shaterhand muss mit "Blitzmesser" kämpfen. Kurz nachdem Shatterhand gewonnen hat, greifen die Apachen erneut an - mit viel mehr Männern als zuvor. Old Shatterhand und das "Kleeblatt" ergeben sich. Trotzdem wird Old Shatterhand ausgerechnet von Winnetou lebensgefährlich verwundet.
Die Gefangenen werden ins Lager der Apachen gebracht und dort bis zu Ihrem Martertod gesundgepflegt. Die Pflege von Old Shatterhand übernimmt Winnetous Schwester Nscho-Tschi (Schöner Tag).
Old Schatterhand erhold sich relativ schnell und trainiert seine Kraft mit einem Stein, den er sich als Sitzgelegenheid erbeten hat.
In dieser Zeit bittet er immer wieder darum Winnetou zu sprechen, da er dessen Freund sei und dieses auch beweisen könne. Winnetou kommt aber nicht, sondern verlangt erst die Beweise, was wiederum Old Schatterhand nicht will.
Der Kampf mit Blitzmesser, um die Freiheut der zuvor von den Kiowas gefangenen Apachen, wurde von den Kiowas bestritten, die Apachen glaubten Ihnen.
An dem Tag als Sie gemartert werden sollen, erfahren die Weisen, das Old Shatterhand um Ihr Leben kämpfen soll.
Er muß mit Intschu-Tschuna um sein Leben schwimmen. Durch eine List, er stellt sich als vollkommenen Idioten hin, gewinnt Old Shatterhand den Kampf und die Weißen bis auf Rattler sind frei.
Old Shatterhand zeigt Winnetou die Haarsträhne, die er Ihm abschnitt, als er ihn im Lager der Kiowas losmachte.
Danach kommt es zur Blutsbrüderschaft zwischen Old Shatterhand und Winnetou.
Zuvor lähmt Old Shatterhand noch Tangua, den Häuptling der Kiowas, in einem Duell. Tangua hatte Old Schatterhand mehrfach beleidigt und kann nun dem Duell nicht mehr ohne Ehrverlußt ausweichen. Abwechselndes schießen auf 100 Schritt Entfernung, Tangua beginnt. Old Schatterhand kündigt an, Tangua nicht töten zu wollen, sondern nur ins linke Knie zu schießen. Da Tangua Old Shatterhand nicht glaubt, stellt er sich seitlich, was zur folge hat, dass beide Knie zertrümmert werden, und Tangua Old Shatterhands Todfeind wird.
Winnetou lehrt jetzt Old Shatterhand alles, was er noch nicht weiß aber als Westman braucht.
In dieser Zeit verliebt sich Nscho-Tschi in Old Shatterhand. Da Old Shatterhand, sich aber nicht traut zu sagen, er halte von Frauen im allgemeinen und von Indianerinnen im besonderen nicht viel, faselt er etwas von christlichem Glauben und Kultur, die eine Frau haben müsse, wenn ein Christ heirate.
Darauf hin wird von Intschu-Tschuna beschlossen, das seine Tochter in den Osten muß, um Kultur zu lernen.
Um das notwendige Kleingeld zu besorgen reiten, die Apachen zum Nugget Tsil, da sie dort Gold wissen.
Auf dem Weg zur Goldader werden sie von dem Banditen Santer überfallen. Dabei werden Intschu-Tschuna und Nschi-Tschi getötet.
Da Santer nicht gefasst werden kann, trennen sich Winnetou und Old Shatterhand. Old Schatterhand führt, mit Winnetous Erlaubnis, die Vermessung zu Ende und geht anschließend nach Afrika um mit Sir Emery Bothwell die Gum zu jagen (Band 10 - Sand des Verderbens) Winnetou kehrt zu den Apachen zurück.
Sonstiges
Der deutsche Dichter Carl Zuckmayer (Als wär's ein Stück von mir) war dermaßen von der Gestalt des Apachenhäuplings fasziniert, dass er seine 1926 geborene Tochter Winnetou nannte.
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