Windsichten gehört zu den mechanischen Trennverfahren.
Beim Windsichten wird mittels eines konstanten Luftstromes Teilchen oder Partikel verschiedener Größe und Dichte getrennt bzw. klassiert, deshalb ist Windsichten ein Klassierverfahren und nutzt das Prinzip der Schwerkrafttrennung aus.
Die Feststoffpartikel werden hierzu in eine vertikalen Luft- oder Gasstrom eingebracht. Der Luftstrom trennt die leichteren von den schweren Teilchen. Die leichteren Teilchen werden von dem Luftstrom mitgerissen, die schwereren Teilchen fallen nach unten. Die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes reguliert den Trenngrad. Je höher die Geschwindigkeit des Luftstroms ist, desto mehr schwerere Teilchen werden mitgerissen. Die leichten Teilchen werden an Ende des Windsichters mit Hilfe eines Filter oder Aerozyklon abgetrennt.
Ein einfaches Beispiel ist die Spreu vom Weizen zu Trennen.
Die Spreu fliegt mit einem Luftstrom oder Wind davon und der Weizen (da schwerer) fällt nach unten ab.
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