Wilhelm III.der Tapfere (* 1425, † 1482) war ein Fürst aus dem Hause Wettin. Er war ein Sohn des Kurfürsten von SachsenFriedrich I. und der Katharina von Braunschweig-Lüneburg und führte den Titel Herzog von Sachsen.
Bei der Altenburger Teilung des wettinischen Besitzes im Jahr 1445 erhielt er den fränkischen und thüringischen Teil des Kurfürstentums (Landgraf von Thüringen), während sein älterer Bruder Friedrich II. der Sanftmütige den meißnischen Teil und vor allem die Kurwürde behielt. Streitigkeiten über die Verteilung führten jedoch 1446 zum Sächsischen Bruderkrieg, der erst am 27. Januar1451 mit dem Frieden von Naumburg ein Ende fand.
Im Jahr 1457 wurde Wilhelm Herzog von Luxemburg. Im Vertrag von Eger 1459, legen Kurfürst Friedrich und Herzog Wilhelm von Sachsen und der König von Böhmen Georg von Podiebrad die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen auf der Höhe des Erzgebirges und der Mitte der Elbe fest, die noch heute größtenteils gültig ist. Sie gehört somit zu den ältesten, noch bestehenden Grenzen Europas.
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