Ziel der Wiener Werkstätte war die Erneuerung des Kunstbegriffes auf dem Bereich des Kunstgewerbes. Sie arbeitete hier mit der Wiener Secession und der Wiener Kunstgewerbeschule zusammen.
Produziert wurden sowohl Alltagsgegenstände als auch Schmuck und Möbel. Zeitweise waren sie so erfolgreich, dass Verkaufstellen in New York, Berlin und Zürich errichtet wurden. Von 1905 bis 1911 errichtete Josef Hoffmann das Palais Stoclet in Brüssel und das Sanatorium in Purkersdorf, welche ausschließlich von der Wiener Werkstätte ausgestattet wurden.
Im Zuge der Weltwirtschaftskrise kam es zum Einbruch der Verkaufszahlen, da die Zielgruppe, das Bürgertum verarmte. 1926 konnte sich das Unternehmen nur knapp durch Ausgleich vor dem Konkurs bewahren. 1932 musste die Wiener Werkstätten GmbH dann endgültig Konkurs anmelden.
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