Der Naschmarkt ist ein historischer Markt im Zentrum Wiens, der schon seit Jahrzehnten durch sein interkulturelles Flair bekannt ist, aber auch durch Jugendstilgebäude gekennzeichnet ist.
Lage: Wienzeile, zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke auf der überbauten Wien.
Schon im 16. Jahrhundert existierte an den Ufern der Wien - am Gelände des jetzigen Naschmarkts - ein Bauernmarkt, auf dem vorwiegend Milchprodukte gehandelt wurden. Der Name stammt vermutlich auch von Milcheimern, Aschen. Im Zuge der Neugestaltung des Wientales durch Otto Wagner wurde das Flussbett überdacht und als Marktgelände ausgewiesen. Mit den historischen Verkaufsständen aus der Zeit des 1. Weltkriegs präsentiert sich der Naschmarkt heute als Wiener Sehenswürdigkeit ebenso, wie er auch weiterhin als Markt fungiert.
Gehandelt werden heute Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch und Fleisch. Seit einigen Jahren bietet der Markt auch eine riesige Auswahl an kulinarischen Erlebnissen der Extraklasse an. Es überwiegen griechische, ex-jugoslawische, türkische und asiatische Spezialitäten - aber so gut wie jede Nation ist vorhanden.
Am großen Parkplatz neben dem Naschmarkt findet jeden Samstag Wiens größter Flohmarkt statt.
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