Who Wants to Be a Millionaire? ist ein Sendungsformat, das von der Firma "Celador" patentiert ist und 1998 in Großbritannien erstmals ausgestrahlt wurde.
Es handelt sich hierbei um ein Quizspiel mit vier Auswahlantworten und drei Jokern (das Publikum befragen, zwei Auswahlantworten streichen lassen, einen Freund anrufen).
Die niederländische Firma Endemol produziert dieses Sendungsformat für Österreich, Belgien, Deutschland, die Niederlande, Italien (ausgestrahlt auf Canale Cinque), Polen, Portugal und für die Schweiz. Die Fernsehaufnahmen entstehen sowohl für die deutsche als auch für die österreichische Sendung in Studio 7 der NOB-Studios in Hürth bei Köln.
Fernsehanstalten in über 100 Ländern haben sich Spielrechte an diesem Sendungsformat gesichert
In Deutschland wird "Wer wird Millionär?" seit 1999 von RTL ausgestrahlt. Moderiert wird die Show von Günther Jauch. Bisher gab es in der deutschen Show vier Spieler, die eine Million gewonnen haben: zweimal eine Million D-Mark, zweimal eine Million Euro (Stand: März 2004).
Prominenten-Special
In unregelmäßigen Abständen findet eine Wer wird Millionär-Sendung mit Prominenten statt, die auch mit über 2 Stunden länger als die normalen Sendungen dauert. Die prominenten Gewinner spenden dabei ihren Gewinn an wohltätige Einrichtungen oder Stiftungen, aus diesem Grund gelten in diesem Spiel nicht ganz so strenge Regeln wie in der normalen Show. Vor allem in den unteren Gewinn-Regionen sprechen sich die Kandidaten schon mal ab um einen Joker zu sparen, ohne dass Günther Jauch eingreift. Die Reihenfolge der Prominenten wird genauso wie in den normalen Sendungen durch Auswahlfragen bestimmt. Im Unterschied zu diesen kommen hier aber immer alle an die Reihe.
In Österreich heißt die Sendung "Die Millionenshow" und wird vom ehemaligen Skirennläufer Armin Assinger moderiert.
Am Anfang hieß die Show "Alles ist möglich - Die 10-Millionen-Show" mit Rainhard Fendrich. Danach hat Barbara Stöckl - unter dem neuen Titel - die Sendung moderiert. Zu gewinnen waren anfangs 10 Millionen österreichische Schilling (etwa 720.000 €), seit Einführung des Euros ist auch in Österreich der Höchstpreis eine Million Euro.
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