Weyl besuchte das Gymnasium in Altona. Auf Empfehlung des Direktors, der ein Cousin Hilberts war und den die Begabung des Jungen beeindruckte, begann Weyl 1903 in Göttingen ein Studium der Mathematik. Er studierte ein Jahr in München, dann wieder in Göttingen, wo er auch als Privatdozent lehrte.
1918 veröffentlichte er sein einflussreiches Werk "Raum-Zeit-Materie".
Einen Ruf nach Göttingen, die Nachfolge von Felix Klein anzutreten, schlug er zunächst aus. Erst 1930, nachdem Hilberts Lehrstuhl verwaist war, nahm er an. Doch bereits 1933 sah er sich außerstande, im von den Nazis beherrschten Deutschland zu lehren. Er nahm eine Stellung am »Institute for Advanced Study« in Princeton an, wo er bis 1951 wirkte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er vorwiegend in Zürich.
Quelle: »Die Großen - Leben und Leistung der sechshundert bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Welt« (Kindler-Verlag Zürich 1995, Band XII/2, S. 818/819)
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