Guido Westerwelle trat 1980 der FDP bei. Westerwelle war Mitbegründer der Junge Liberalen. Von 1983-1987 war er deren Bundesvorsitzender.
Seit 1988 ist er Mitglied des FDP-Bundesvorstandes. 1993 wurde er Kreisvorsitzender der Bonner FDP.
Von 1994-2001Generalsekretär der FDP, schaffte er es die Partei wieder für jüngere Wähler zu öffnen und einen Generationswechsel an der Spitze durchzuführen.
Als Generalsekretär der Freien Demokraten machte er sich mit seinem Bekenntnis zu Markt, Verantwortungsbewusstsein und Leistungsgesellschaft schnell einen Ruf als "Turbokapitalist". Westerwelle war Ideengeber für die Wiesbadener Grundsätze.
Auf dem Bundesparteitag im Mai 2001 wurde er mit großer Mehrheit als Nachfolger von Wolfgang Gerhardt als jüngster Parteivorsitzender in der Geschichte der Liberalen gewählt. Er positionierte die Partei vor allem in der Bildungs- und Wirtschaftspolitik. Sein angestrebter Kurs war der einer »unabhängigen Alternative zu CDU/CSU und rot-grün«.
Bei der Bundestagswahl 2002 trat er als erster Kanzlerkandidat in der Geschichte der FDP an. Die FDP zog auf Initiative von ihm und Jürgen W. Möllemann zum ersten Mal ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf. Viele FDP-Spitzenpolitiker kritisierten dies harsch. Das Wahlergebnis war gemessen an der innerparteilichen Erwartung (mindestens 18%) eine große Enttäuschung.
Guido Westerwelle stellte am 14. März2004 seine politische Schicksalsfrage, sollte die Wahl 2006 mit einem Debakel für die Freien Demokraten enden. Der FDP-Chef sagte der "Bild am Sonntag": "An der Frage, ob der Machtwechsel gelingt, wird sich mein weiterer politischer Weg entscheiden."
Westerwelle ist der Lebensgefährte des Kölner Managers Michael Mronz, Bruder des ehemaligen Tennisprofis Alexander Mronz.
Bücher
Guido Westerwelle: Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen. Baden-Baden, Nomos, 1994, ISBN_3789035556
Guido Westerwelle (Hrsg.): Von der Gefälligkeitspolitik zur Verantwortungsgesellschaft. Econ Tb., Düsseldorf/München, 1997, ISBN_3612265202
Guido Westerwelle: Neuland: Einstieg in einen Politikwechsel. Econ, München, 1998, ISBN_3430196027
Guido Westerwelle: Neuland. Die Zukunft des deutschen Liberalismus. ECON München 1999, ISBN: 3-612-26658-6
Guido Westerwelle (Hrsg.): Mein Buch zur Wahl. Econ Tb., 2002, ISBN_3548751032
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin