Werkzeugmacher war eine offizielle Berufsbezeichnung in Deutschland und in der Schweiz, die seit ein paar Jahren unter dem zusammengefassten Begriff des Industriemechanikers (Deutschland) respektive des Polymechanikers (Schweiz) zu finden ist.
Aufgabe des Werkzeugmachers
Herstellung von Werkzeugen im Werkzeugbau oder Formen im Formenbau nach entsprechenden Konstruktionszeichnungen oder 3D-Daten. Diese Werkzeuge werden in der Massenfertigung eingesetzt. Sie sind auf keinen Fall mit einfachen Werkzeugen wie zum Beispiel Schraubenzieher oder Hammer zu verwechseln. Früher führte der Werkzeugmacher viele Arbeiten von Hand aus, insbesondere mit einer Feile. Heute werden die meisten Werkzeuge auf hochpräzisen Werkzeugmaschinen hergestellt und höchstens kleine Anpassungsarbeiten werden noch von Hand ausgeführt. Diese Maschinen arbeiten mit einer Genauigkeit von bis zu 1/100stel oder gar 1/1000stel Millimeter. Neben CNC-gesteuerten Fräs- und Drehmaschinen werden Schleif- und Erodiermaschinen eingesetzt. Um diese Maschinen mit den entsprechenden Programmen zu versorgen werden CNC-Programme auf CAM-Arbeitsplätzen oder direkt an der Maschine erstellt.
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