Nach Jura- und Staatswissenschaftsstudium in Giessen und Heidelberg wurde Welcker 1814 zum Professor an der Universität Giessen berufen, anschließend war er als Professor an den Universitäten Bonn und Freiburg im Breisgau tätig. Welcker war einer der führenden Vertreter des süddeutschen Liberalismus. Von 1831-1851 war er Mitglied eer ersten badischen Kammer, 1848-1849 gehörte er der Frankfurter Nationalversammlung an.
Bereits 1832 wurde er wegen seiner politischen Betätigung in den Ruhestand versetzt
Ab 1832 war er zusammen mit Karl von Rotteck in Freiburg Redakteur der mehrfach verbotenen liberalen Zeitung Der Freisinnige. 1834-1843 gab er zusammen mit Rotteck das Staatslexikon ("Rotteck-Welckersches Staatslexikon") heraus, das zu seiner Zeit die Grundlage liberaler Weltsicht bildete.
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