Zu den Weißen in Südafrika zählten aus politischen Gründen zur Zeit der Apartheid nicht nur Menschen ganz überwiegend europäischer Abstammung, sondern auch Japaner, die keineswegs als Asiaten galten, sowie Israelis jeglichen äußeren Typs.
Die größte Gruppe unter den "Weißen", etwa 60%, stellen die Afrikaaner. Untersuchungen über die Vorfahren der Buren kommen zum Ergebnis, dass 1807 etwa 7.2% der Vorfahren der Afrikaaner "Nichtweiße" waren, 1867 betrug dieser Anteil 6,9%.
Andere Berechnungen geben den Anteil der "nichweißen" Vorfahren der Buren sogar mit 10.7% an. Die Afrikaaner gehen wohl auf nur sehr wenige Vorfahren zurück. So wanderten insgesamt nur etwa 225 französische Hugenotten in die Kapkolonie aus. Das geschah in den Jahren 1687/88. 1807 stellten sie aber etwa 14.6% der Vorfahren der Afrikaaner, 1867 immer noch 13.2%. Wer heute das Telefonbuch einer südafrikanischen Stadt duchblättert, wird finden, dass typische burische Nachnamen viele Seiten füllen. Der sehr häufige Name "Botha" geht wohl nur auf einen einzigen Mann dieses Namens zurück und trotzdem finden sich in Südafrika zehntausende mit diesem Nachnamen.
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