Kurt Weill entstammt einem jüdischem Elternhaus. Sein aus Kippenheim, einstmals eine blühende jüdische Landgemeinde in Baden, stammender Vater Albert Weill war zur Zeit von Kurts Geburt Kantor der jüdischen Gemeinde in Dessau, später auch in Eichstetten am Kaiserstuhl. Kurt Weill beginnt 1918 mit dem Studium der Musik an der Hochschule für Musik in Berlin. Ab 1927 arbeitet er mit Bertolt Brecht zusammen, woraus 1928 "Die Dreigroschenoper" entsteht.
Dort hat er in den 1940er Jahren großen Erfolg am Broadway mit verschiedenen Musicals und erhält 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Am 3. April1950 stirbt er an einem Herzinfarkt in New York.
Werke
Opern (u.a. "Der Protagonist" (1926), "Royal Palace" (1927), "Der Zar lässt sich photographieren" (1927), "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" (1930), "Der Jasager" (1930), "Die sieben Todsünden" (1933), "Die Bürgschaft" (nach Caspar Neher, 1932))
Alljährlich findet in Dessau das Kurt-Weill-Feststatt. Dieses dauert in der Regel zehn Tage. Zu den Veranstaltungen gehören Austellungen, Vorträge und musikalische Darbietungen im Bereich Oper, Klassik und zeitgenössische Musik.
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