Weichmacher, oder besser gesagt Weichmachungsmittel, sind Stoffe, die spröden Harzen und Plasten zugesetzt werden, um diese geschmeidiger und elastischer zu machen.
Weichmachungsmittel können zum Beispiel schwerflüchtige Ester, fette Öle, Weichharze oder auch Kampfer sein.
Weichmachungsmittel waren lange Zeit unter anderem in Kinderspielzeug aus PVC zu finden, welches bei Mundkontakt aber giftige Substanzen (Phthalate) abgab und deswegen verboten wurde.
Beispiele für Weichmacher, die Kunststoffen zugesetzt werden:
Diethylhexylphthalat (DEHP) - wird als Weichmacher für PVC verwendet, aufgrund verschiedener negativer Einschätzungen (unter anderem einer EU-Arbeitsgruppe im Jahr 2000 als fruchtschädigend und fruchtbarkeitsschädigend eingestuft), die europäische Kunststoffindustrie verzichtet weitgehend auf Phthalate in Spielzeugen für Kleinkinder.
Mesamoll - ein Alkylsulfonsäureester des Phenols (ASE), Weichmacher für PVC, dient als Ersatzstoff für DEHP
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