1931-1936 war er Kursant, Aspirant und schließlich Lehrer und Parteisekretär der Lenin-Schule in Moskau. Er wurde Mitglied der KPdSU. Er war im Marx-Engels-Institut und als persönlicher Sekretär von Wilhelm Pieck im Balkanländerreferat des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale tätig. Ab 1941 war er Leiter der deutschen Sektion an der Schule der Kommunistischen Internationale in Kuschnarenkowo und ab 1943 Mitglied des Auslandbüros der KPD in Moskau.
1945-1949 war Wandel Präsident des Deutschen Zentralverbandes für Volksbildung. Seit 1946 war er Mitglied des Parteivorstandes bzw. Zentralkomitees der SED und 1949-1950 und 1954-1958 Abgeordneter der Volkskammer. 1949-1952 war er Minister für Volksbildung, bis 1953 Leiter der Koordinierungsstelle für Kultur und Volksbildung und bis 1957 Sekretär für Kultur und Erziehung beim ZK der SED.
Ende 1957 erhielt er eine strenge Rüge wegen ungenügender Härte bei der Durchsetzung der kulturpolitischen Linie der SED. Danach war er bis 1961 Botschaft der DDR in China, bis 1964 stellvertretender Außenminister, bis 1975 Präsident und bis 1984 Vizepräsident der Liga für Völkerfreundschaft.
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