wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Wahrnehmung (Philosophie)


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Wahrnehmung (Philosophie)

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Inhaltsverzeichnis


1 Zur Definition

2 Zum Charakter des Prozesses der Wahrnehmung als sinnliche Widerspiegelung

3 Zur objektiven Grundlage der Wahrnehmung

  3.1 Zur neurodynamischen Grundlage der Wahrnehmung

4 Zur Herausbildung der Wahrnehmung im Zusammenhang mit anderen Bewußtseinsinhalten

  4.1 Der Zusammenhang mit einzelnen Sinneswahrnehmungen wie der Empfindung

5 Zur Einheit von subjektiven und objektiven Momenten der Wahrnehmung

6 Der Unterschied im Wahrnehmungsurteil

7 Zur Rolle der Wahrnehmung in der traditionellen Logik


Zur Definition

Die Wahrnehmung bezeichnet eine Form der ideellen Widerspiegelung der objektiven Realität vermittels des Zentralnervensystems der Tiere und Menschen. Die Wahrnehmung bildet das sinnliche ganzheitliche Abbild der Gegenstände mit ihren Eigenschaften und Beziehungen, die unmittelbar auf die Sinnesorgane (d.h. über die Rezeptoren) einwirken.


Zum Charakter des Prozesses der Wahrnehmung als sinnliche Widerspiegelung

In der klasssichen Philosophie wird die Wahrnehmung mit der Perzeption, Apperzeption, Erscheinung und Anschauung als bestimmte Stufen eines Prozesses betrachtet.


Die Wahrnehmung entsteht genetisch auf der Grundlage der Empfindung, jedoch nicht als einfache Verknüpfung einzelner Empfindungen, sondern als eine neue Qualität der sinnlichen Widerspiegelung. Obwohl die Empfindung die nächste und unmittelbare Verbindung des Bewußtseins mit der objektiven Realität ist, bildet die Wahrnehmung infolge ihres ganzheitlichen Charakters und ihrer größeren Bewußtheit im menschlichen Erkenntnisprozeß die grundlegene Form der sinnlichen Widerspiegelung.


Die Wahrnehmung in ihrer Gesamtheit vermittelt ein anschauliches Abbild der objektiven Realität, in dem nicht nur die äußere Erscheinung, die oberflächlichen Beziehungen, das Einzelne und Zufällige, sondern zusammen mit ihnen auch die wesentlichen inneren, allgemeinen und notwendigen Zusammenhänge erfaßt sind.


In der Wahrnehmung sind alle diese Beziehungen jedoch nicht voneinander unterschieden, sie spiegeln Erscheinungen und Wesen in ihrer Einheit wider. Daher enthalten die Wahrnehmungen das notwendige Material, aus dem das abstrahierende und verallgemeinernde Denken die wesentlichen inneren, allgemeinen und notwendigen Beziehungen aussondern und herausheben(hervorheben) kann.


Zur objektiven Grundlage der Wahrnehmung

Die objektive Grundlage der Wahrnehmung bildet die Einheit der verschiedenen Seiten und Eigenschaften der Gegenstände, die in der Wahrnehmung widergespiegelt werden, und mit denen der Mensch im Verlauf seiner gesellschaftlichen Tätigkeit in Wechselwirkung tritt. Die Gegenstände wirken hierbei nicht als Summe einzelner Reize, sondern als Komplexreiz auf die Sinnesorgane ein und bedingen dadurch ihre Zusammenarbeit.


Zur neurodynamischen Grundlage der Wahrnehmung

Die neurodynamische Grundlage der Wahrnehmung ist die bedingt-reflektorische Aktivität des Nervensystems, die vor allem in einer fortschreitenden Analyse und Synthese der Komplexreize und ihrer Beziehungen besteht. Die Wahrnehmung als ideelles Abbild des Gegenstandes entsteht im Resultat des Zusammenwirkens der verschiedenen Nervenmechanismen, angefangen von den Rezeptoren über die afferenten Leitungen funktionelles System bis zu den sensorischen Zentren der Großhirnrinde, wo die Analyse und Synthese vollendet wird.


Wenn die Wahrnehmung auch in der Großhinrinde gebildet wird, so sind doch alle Abschnitte des Nervensystems daran beteiligt. Die Rezeptoren wirken hierbei nicht nur als Reizempfänger, sondern üben durch ihre reafferenten Reize auch eine effektorische Funktion aus(Reafferenzprinzip).


Zur Herausbildung der Wahrnehmung im Zusammenhang mit anderen Bewußtseinsinhalten

Die Herausbildung der Wahrnehmung erfolgt als bedingt-reflektorischer Akt nach dem Prinzip der Rückkopplung. Hierbei entstehen in der Großhirnrinde komplizierte bedingt-reflektorische Verbindungen( Assoziationen), die eine Synthese der Reize aller Rezeptoren sind und beim Menschen auch die Reize des Sprachanalysators umfassen.


Diese Verbindung zwischen den Signalsystemen ist die neurodynamische Grundlage dafür, daß die menschliche Wahrnehmung auch das Wort, welches den Gegenstand bezeichnet, einbezieht, und zwar als Sinngehalt(sinnlich-rationale Erkenntnis), als Verständnis des Gegenstandes.


Infolgedessen tragen die menschlichen Wahrnehmungen einen bewußten Charakter und sind eng mit dem Denken sowie mit den bereits erworbenen Erfahrungen verbunden.


Der Zusammenhang mit einzelnen Sinneswahrnehmungen wie der Empfindung

Im Unterschied zur Empfindung gibt die Wahrnehmung als ganzheitliches sinnliches Abbild die räumlichen Eigenschaften und Beziehungen der Gegenstände, Kontur, Konfiguration, Größe, Entfernung u.a. wieder. Daraus erklärt sich, weshalb Geruchssinn und Tastsinn bei der Bildung der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle spielen, denn sie ermöglichen die Raumwahrnehmung.


In den optischen und taktilen Sinnesqualitäten werden weitgehend dieselben Eigenschaften der Gegenstände widergespiegelt, wobei das optische Bild vor allem durch die Angabe des Tastsinns bestimmt wird. Das zeigt den engen Zusammenhang der Wahrnehmung mit dem Handeln, insbesondere mit der Tätigkeit.


Zur Einheit von subjektiven und objektiven Momenten der Wahrnehmung

Die menschliche Wahrnehmungen sind Abbilder der objektiven Realität im Bewußtsein, aber vermittelt durch die Erkenntnistätigkeit( Erkentnisprozess) des Subjekts. Sie entstehen nicht als passives Ergebnis der Einwirkung der Gegenstände auf die Sinnesorgane, sondern als Resultat der aktiven praktischen Tätigkeit der Menschen und der aktiven bedingt-reflektorischen Tätigkeit des Zentralnervensystems.


Die Wahrnehmung als Abbild wird daher nicht nur durch die Gegenstände der objektiven Realität, sondern auch durch die Gesetzmäßigkeiten (naturbedingt notwendig) der Erkenntnistätigekit des Subjekts determiniert, sie bildet eine Einheit von Objektivem und Subjektivem, in der das Subjektive - genetisch betrachtet - als Entwicklungsprodukt der Natur selbst objektiv bedingt ist.


Die Objektivität der Wahnehmung besteht in der annähernd getreuen adäquaten Widerspiegelung der Gegenstände der objektiven Realität, und dieser Prozess wird ständig überprüft und korrigiert durch die anschauliche und erkannte praktische Tätigkeit.


Der Unterschied im Wahrnehmungsurteil

Das Wahrnehmen als sinnliche Bestimmung des Gegenstandes ist vom bekannten Wissen über den Gegenstand durch die logische Vorausbestimmung(Prädizierung) im Wahrnehmungsurteil zu unterscheiden. Ein Irrtum ist nicht der einer Wahrnehmung, sondern der eines Urteils über sie.


Zur Rolle der Wahrnehmung in der traditionellen Logik

In der traditionellen Logik verwendete man die Wahrnehmung zur Erklärung des Ursprungs der Begriffe. Die reproduzierte Wahrnehmung wurde Vorstellung genannt, zu deren Bildung noch besondere Gesetze der Assoziation angenommen wurden. Um die Vielfalt der Begriffe erklären zu können, wurde zwischen äußerer und innerer Wahrnehmung unterschieden.


siehe auch Vorstellung,Wahrnehmung, Aufmerksamkeit als Wahrnehmung,


Wahrnehmung von Sinnesqualitäten, Wahrnehmungstäuschungen


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin