Einer der wichtigsten Detektoren in der Gaschromatographie ist der Wärmeleitfähigkeitsdetektor (kurz WLD), der auf der kontinuierlichen Messung der Wärmeleitfähigkeit des Trägergases mit der Hitzedrahtmethode beruht.
Der Detektor besteht aus einem gut thermostatisiertem Metallblock mit vier gleichen Zellen.
Man führt eine Vergleichsmessung in Kompensation durch:
Zwei Messzellen werden vom Trägergas aus der Trennsäule durchströmt,zwei Vergleichszellen vom reinen Trägergas. In allen vier Zellen befinden sich Platin- oder Wolfram-Heizwendeln, die zu einer Wheatstone’schen-Brückenschaltung zusammengeschlossen sind.
Alle Heizdrähte werden von elektrischem Strom durchflossen und dadurch erwärmt.
Die Temperatur der Drähte, und damit ihr elektrischer Widerstand hängt von der Wärmeleitfähigkeit der Gase ab, die die Zellen durchströmen. Veränderungen in der Zusammensetzung des Gases verursachen Temperaturänderungen und damit Widerstandsänderungen der Drähte in den Messzellen. Die Temperatur der Heizdrähte in den Vergleichszellen ändert sich nicht. Diese Temperaturdifferenz der Heizdrähte in Mess- und Vergleichszellen bewirkt einen messbaren Spannungsunterschied.
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