Neben den beiden Teilstädten Villingen und Schwenningen gehören zur Stadt auch die Ortschaften Marbach, Rietheim, Pfaffenweiler, Tannheim, Herzogenweiler, Obereschach, Weilersbach, Weigheim und Mühlhausen.
Die Historie der beiden Stadtteile ist sehr unterschiedlich. Während die Stadtgeschichte Villingens ins frühe Mittelalter zurückreicht, ist Schwenningen im Zusammenhang mit der Industrialisierung erst im 20. Jahrhundert zur Stadt geworden.
Der Zusammenschluß der ehemals badischen Stadt Villingen und der württembergischen Stadt Schwenningen stieß nicht bei allen Teilen der Bevölkerung auf Zustimmung.
1972 Im Rahmen der Gemeinde- und Kreisreform werden Villingen und Schwenningen zur Stadt Villingen-Schwenningen zusammengelegt.
Wappen
Das 2001 anlässlich des bevorstehenden 30jährigen Stadtjubiläums verliehene Wappen vereinigt Elemente der früheren Wappen von Villingen (roter Adler auf silber-blau gespaltenem Schild) und Schwenningen (silberner Schwan und blaues Zahnrad auf blau-silbern geteiltem Schild). Es zeigt auf einem in Silber und Blau gespaltenem Schild einen Wellenbalken in verwechselten Farben (für die Flüsse Brigach und Neckar), im oberen rechten Feld einen linksgewendeten, gelb bewehrten roten Adler (für Villingen), im oberen linken Feld einen schwimmenden silbernen Schwan mit goldenem Schnabel und goldener Zunge (für Schwenningen).
Bis zur Verleihung dieses Wappens hatte die Doppelstadt kein eigenes Wappen geführt.
Politik
Nach den Ergebnissen der Gemeinderatswahl vom 13. Juni2004 verteilen sich die 40 Sitze wie folgt auf die Fraktionen:
Der mittelalterliche Stadtkern von Villingen ist weitgehend erhalten, dazu gehört das frühgotischeMünster (13.-16. Jahrhundert), das spätgotischeRathaus (1534), die Stadtmauer mit drei erhaltenen von ursprünglich vier Tortürmen und das stadtgeschichtliche Franziskanermuseum in Villingen, das für die 1000-Jahr-Feier 1999 neu eröffnet wurde. Villingen-Schwenningen ist auch für seine sehr traditionsreiche Fasnet bekannt.
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