Um den analogen Höhenmesser in einem Flugzeug, der die Flughöhe aufgrund des Luftdrucks bestimmt, einzustellen, erhält ein Luftfahrzeugführer von einer Bodenstelle das sog. QNH, das in hPa angegeben wird. Wird dieser Wert am Boden im Höhenmesser eingestellt, gibt dieser die Höhe der Bodenstelle über Normal-Null (NN) (engl. Mean-Sea-Level [MSL]) aus, in der Luft zeigt der Höhenmesser analog die Höhe des Flugzeuges über MSL an.
Da sich der vorherrschende Luftdruck ständig ändern kann (was durch die Bewegung an einen anderen Ort noch unterstützt wird), gilt das QNH immer nur für den Ort und die Zeit an der es übermittelt wurde.
Um die Höhenkoordination von Flugzeugen auf Streckenflügen zu gewährleisten, wird ab einer Höhe von standardmäßig 5000 ft über MSL im Höhenmesser nicht mehr das QNH sondern der Standardwert 1013 hPa eingestellt. Diese Höhe nennt man Transition Altitude, was nichts anderes bedeutet als die Höhe über NN, in der im Höhenmesser vom QNH zum Standardwert 1013 hPa gewechselt wird. Durch dieses Verfahren zeigen die Höhenmesser unterschiedlicher Flugzeuge bei Streckenflügen immer einen vergleichbaren Wert an (der dabei aber nicht mehr die echte Höhe über MSL angibt).
Sobald der Höhenmesser vom QNH auf den Standardwert 1013 hPa umgestellt wird, spricht man für die Flughöhe nicht mehr von Höhe/Altitude sondern von Flugflächen/Flight Leveln, die in 500er Schritten in vollen Hundertern angegeben werden. Flugfläche 075 (Flightlevel 075) bedeutet z.B. 7.500 ft bei 1013 hPa.
Um nun bei einer Landung (bzw.dem späteren Start) wieder einen verlässlichen Höhenwert für den gewählten Landeplatz zu erhalten, wird beim Landeanflug beim Erreichen des Transition-Levels (einer durch den Landeplatz festgelegten Flugfläche) vom Standardwert zurück auf das neuste QNH gestellt.
Daraus ergeben sich zwei Standard-Prozeduren:
- Start mit QNH / Änderung auf 1013 hPa bei Erreichen der Transition Altitude (i. d. R. 5.000 ft).
- Landeanflug mit 1013 hPa / Änderung auf QNH bei Erreichen des Transition Level Der Transition Level ergibt sich aus der Höhe der festgelegten Transition Altitude sowie dem tatsächlich vorherrschenden Luftdruck (der sich im QNH wiederspiegelt). Daher ändert sich der Transition Level regelmäßig. Die Transition Altitude wird i. d. R. nur aus organisatorischen Gründen verändert und beträgt in weiten Teilen Deutschlands 5.000 ft.
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