FLORIA TOSCA (Sängerin), MARIO CAVARADOSSI (Maler), BARON SCARPIA (Polizeichef), SPOLETTA (Gendarm), SCIARRONE (Gendarm), CESARE ANGELOTTI, DER MESNER, EIN SCHLIESSER, EIN HIRTE
Handlung
1. Akt
Angelotti entflieht aus dem Staatsgefängnis Engelsburg in die Kirche Sant'Andrea della Valle. Der Maler Cavadossi, ein Freund von Angelotti, gestaltet in dieser Kirche das Altarbild in dem er die Gestalt der Maria Magdalena nach dem Vorbild einer schönen Unbekannten gezeichnet hat, die in letzter Zeit oft in der Kirche zu sehen war. Zwar räumt Cavaradossi ein, dass die Unbekannte ihm als Modell gedient hat, beteuert aber sein Herz gehöre allein seiner Geliebten, der Sängerin Floria Tosca. Angelotti erkennt seinen Freund, den Maler Cavaradossi. Dieser will ihm weiterhelfen. Cavaradossi verschließt die Tür um nicht überrascht zu werden. Da erscheint Tosca, die verschlossene Tür macht sie eifersüchtig. Zwar kann Cavaradossi die Situatin entschärfen und ein Treffen für den Abend verabreden aber die Eifersucht Toscas entflammt erneut, als sie auf dem von Cavaradossi gemalten Bild die Gräfin Attavanti erkennt.
Zur gleichen Zeit wird die Flucht Angelottis bemerkt und alarm duch einen Kanonenschuss geschlagen. Cavaradossi versteckt Angelotti in einem Brunnen hinter seinem Haus.
Der Mesner betritt die Kirche und teilt mit, daß die italienischen und österreichischen Truppen Napoléon Bonaparte geschlagen hätten. Der Polizeichefs Scarpia, der die Verfolgung Angelottis aufgenommen hat betritt die Bühne als nun Tosca zurückkehrt, um dem Cavadossi mitzuteilen, daß sie abends auf dem Siegesfest singen solle, schürt Scarpia ihre Eifersucht, um von ihr etwas zu erfahren, und hetzt Spoletta auf ihre Spur.
2. Akt
Am Abend wird Cavaradossi von Spoletta festgenommen verrät seinen Freund aber nicht.
Schließlich verrät Tosca das Versteck Angelottis. Als Cavaradossi aber mitbekommt, daß Napoléon gesiegt hat und nicht die italienischen und österreichischen Truppen, bekennt er sich zu seinen politischen Idealen - Scarpia erklärt, dass er damit sein Leben verbirgt hat. Um das Leben Cavaradossi's zu retten verspricht Tsca sich Scarpla hinzugeben.
Als Scarpia den Passierschein, der ihr und Cavaradossi die Freiheit schenken soll überreichenwill, nimmt sie ein Messer und ersticht Scarpia.
3. Akt.
Die Erschießung Cavaradossis wird vorbereitet. Tosca sagt ihm, daß das Urteil nur zum Schein vollstreckt werden soll. Das Erschießungskommando erscheint und erschießt Cavaradossi. Nun erkennt Tosca, daß auch Scarpia sie betrogen hat und stürzt sich in die Tiefe.
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