Tonika (frz. tonique, tonisch zu gr. tonos, Spannung) ist die Bezeichnung für den Grundton einer Tonleiter sowie den Dreiklang auf dieser ersten Stufe.
Der Name Tonika geht auf den von Jean-Philippe Rameau (1683-1764) erdachten Begriff "l'acord tonique" zurück, mit dem dieser das wesentliche Merkmal der Tonika zu umschreiben sucht, nämlich ihre Fähigkeit, wie ein Magnet im Zentrum aller harmonischen Spannungsfelder zu stehen, weil ihr Grundton mit dem Grundton der jeweiligen Tonart identisch ist.
Spätestens seit Einführung der Funktionstheorie ist der Begriff Tonika eine fest umrissene Größe, auch und gerade unter dem Aspekt, im Rahmen einer Kadenz einen Bezugspunkt zu den beiden Dominanten (Dominante, Subdominante) und zu anderen leitereigenen Akkorden zu bilden.
Die Tonika steht gemeinhin am Anfang und am Schluss eines Musikstückes, sie kann - im Gegensatz zu den Dominanten - nicht durch Zusatztöne erweitert und nur sehr selten durch wegfallende Töne verkürzt werden ("unvollständige Tonika").
Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen
Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin