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The Legend of Zelda

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The Legend of Zelda (jap. : ゼルダの伝説), kurz Zelda genannt, ist eine der populärsten und erfolgreichsten Videospiel-Serien der Firma Nintendo, deren Titel bereits für viele verschiedene Nintendo-Spielkonsolen erschienen sind. Sie ist dem Genre der Action-Adventures zuzuordnen und entsprang der Phantasie von Kensuke Tanabe, einem Mitarbeiter Nintendos, der in nach eigenen Angaben in seiner Jugend gerne Geschichten schrieb und diese im Land "Hyrule" ansiedelte. Produziert wurden die Titel beinahe ausschließlich von dem Spieleentwickler Shigeru Miyamoto. Zelda ist die bisher erfolgreichste Action-Adventure-Reihe, weltweit wurden bislang über 42 Millionen Spiele verkauft. Der erfolgreichste Teil der Reihe, The Legend of Zelda - Ocarina of Time, verkaufte sich 7.6 Millionen Mal, schaffte es ins Guinness-Buch der Rekorde, erhielt diverse Auszeichnungen und wird häufig als bestes Videospiel aller Zeiten genannt.


Inhaltsverzeichnis


1 Inhalt

2 Entwicklung & Hintergrund

  2.1 The Legend of Zelda

  2.2 Zelda 2 - The Adventure of Link

  2.3 The Legend of Zelda - A Link to the Past

  2.4 The Legend of Zelda - Link's Awakening

  2.5 The Legend of Zelda - Ocarina of Time

  2.6 The Legend of Zelda - Link's Awakening DX

  2.7 The Legend of Zelda - Majora's Mask

  2.8 The Legend of Zelda - Oracle of Seasons/Oracle of Ages

  2.9 The Legend of Zelda - A Link to the Past + Four Swords

  2.10 The Legend of Zelda - The Wind Waker

  2.11 The Legend of Zelda - Four Swords Adventures

  2.12 The Legend of Zelda - The Minish Cap

  2.13 The Legend of Zelda (Arbeitstitel)

  2.14 The Legend of Zelda - Four Swords DS (Arbeitstitel)

  2.15 Sonstiges

3 Chronologie

4 Literatur

5 Weblinks

  5.1 Offizielle Seiten:

  5.2 Fan-Seiten:


Inhalt

Der Spieler übernimmt die Rolle des jungen, blonden und meist grün gekleideten Link, der, mit Schwert und Schild ausgerüstet, verschiedene Fantasy-Länder vor unterschiedlichen Bedrohungen retten muss. In einem Großteil der Spiele ist es dabei Links Aufgabe, die titelgebende Prinzessin Zelda aus den Fängen des niederträchtigen Ganon (auch als Ganondorf bekannt) zu befreien, der sich des Triforce, eines göttlichen Relikts von ungeheurer Macht, zu bemächtigen sucht. Es sei angemerkt, dass es sich bei Link und Zelda in den verschiedenen Spielen, trotz des relativ unveränderten Aussehens, nicht jedesmal um dieselben Personen handelt, vielmehr handelt es sich um verschiedene Generationen.


Der Ausgangspunkt aller Spiele ist eine Oberwelt, in der sich der Spieler frei bewegen kann. Hier kann er unter anderem Dörfer aufsuchen, Gespräche mit anderen Personen führen und zahlreiche Nebenaufgaben lösen, um zur Belohnung seine Ausrüstung zu verbessern. Außerdem gelangt man von der Oberwelt aus in die zur Lösung des Spiels relevanten Labyrinthe, in denen es Rätsel zu lösen und Gegner zu bekämpfen gilt. Neben Karte und Kompass ist in jedem Labyrinth ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand zu finden, beispielsweise Pfeil und Bogen, Bomben oder ein Bumerang. Derartige Gegenstände sind nicht nur im Kampf, sondern auch zur Lösung der Rätsel dienlich. Insbesondere in späteren Spielen sind die Labyrinthe so konzipiert, dass zur Bewältigung der Rätsel und des Endgegners der im jeweiligen Labyrinth zu findende Ausrüstungsgegenstand zwingend notwendig ist.


In der gelungenen Mischung aus Rätseln, Action, Haupt- und Nebenaufgaben, gepaart mit ergreifender Story und einwandfreier Spielbarkeit, liegt in den Augen von Fans und Fachpresse die außergewöhnliche Faszination der Zelda-Spiele.


Entwicklung & Hintergrund

The Legend of Zelda

Inhalt


Ganon, Prinz der Dunkelheit, dringt in das Königreich Hyrule ein und raubt das Triforce-Fragment der Kraft. Prinzessin Zelda zerbricht das Triforce-Fragment der Weisheit in acht Teile und verteilt diese über das ganze Land, bevor Ganon sie in einen Kerker einsperrt. Der junge Held Link muss alle acht Triforce-Teile finden und die Prinzessin befreien.


Innovation


Der erste Teil der Spieleserie erschien für das Nintendo Entertainment System und bot dem Spieler ein völlig neues Spielprinzip. Mit Schwert und Schild ausgerüstet bewegt sich Link in einer Oberwelt fort, von der aus er in verschiedene Labyrinthe (Dungeons) gelangt, in denen er neue Ausrüstungsgegenstände findet, Rätsel löst und schließlich einen Bossgegner bezwingen muss. Neben der epischen Story und der guten Spielbarkeit enthält das Spiel eine beachtliche Anzahl an Ausrüstungsgegenständen, die auch zur Interaktion mit der Umgebung genutzt werden können. So ist es beispielsweise möglich, sich mit Bomben alternative Wege in den Labyrinthen zu schaffen, mit einer Leiter Flüsse zu überqueren oder Sträucher mit einer Fackel zu verbrennen. The Legend of Zelda war auch das erste NES-Spiel, das über eine Batterie im Modul verfügte, um den Spielstand abspeichern zu können.


Öffentliche Reaktion


Das Spiel gilt als Meilenstein unter den Action-Adventures, da es nicht nur als Vorbild für nahezu alle späteren Genrevertreter diente, sondern auch eine gut ausbalancierte Mischung aus Haupt- und Nebenaufgaben bietet. Das Spiel verkaufte sich rund 6.5 Millionen Mal.


Zelda 2 - The Adventure of Link

Inhalt


Prinzessin Zelda wird mit einem Bann belegt und fällt in einen tiefen Schlaf. Um den Bann zu brechen, muss Link die Tempel des Landes aufsuchen und sechs Zauberkristalle finden.


Innovation


Der zweite Teil erschien ebenfalls für das NES. Das Spielgeschehen zeigt sich dem Spieler nicht mehr von oben, wie es im Vorgänger der Fall war, sondern meist von der Seite. Ferner wurden Rollenspiel-Elemente hinzugefügt, beispielsweise kann Link nun Magie einsetzen und durch das Bezwingen von Gegnern Erfahrungspunkte erhalten, die seine Statuswerte verbessern.


Öffentliche Reaktion


Aufgrund der genannten spielerischen Unterschiede zu den anderen Zelda-Spielen genießt Zelda 2 unter Fans heute eine vergleichsweise geringe Popularität. Nichtsdestotrotz entwickelte es sich seinerzeit zum Erfolg und verkaufte sich rund 4.4 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - A Link to the Past

Inhalt


Der böse Zauberer Aghanim versucht das Siegel zu brechen, das Ganon in der Schattenwelt gefangen hält. Dazu schließt er die Nachfahren der Weisen, die einst das Siegel schufen, darunter auch Zelda, in Kristalle ein und hält sie in der Schattenwelt gefangen. Link muss zunächst drei Amulette und eine Mondperle in den Tempeln Hyrules finden, um schließlich alle sieben Mädchen aus der Schattenwelt zu befreien.


Innovation


Nach vier Jahren Entwicklungszeit erschien der dritte Teil für das Super Nintendo Entertainment System und kehrte zur Draufsicht des ersten Teiles zurück. Die Entwickler nutzten die technischen Fähigkeiten des SNES und gestalteten die Spielwelt mit viel Liebe zum Detail. So ist beispielsweise das Schloss Hyrule eine naturgetreue Nachbildung des Nijo-Schlosses in Kyoto. Die Begleitmusik entstand indes nicht mehr am Computer. Stattdessen ließ man die Kompositionen von einem Orchester spielen, um die Musik anschließend zu digitalisieren und ins Spiel einzubauen. Aufgrund umfangreicher Dialoge war A Link to the Past auch das erste Nintendo-Spiel, das komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Auch veröffentlichte man zu diesem Spiel erstmals einen offiziellen deutschen Spieleberater mit Komplettlösung und allen im Spiel zu entdeckenden Geheimnissen. Neu im Spiel ist unter anderem die Möglichkeit, zwischen zwei Parallelwelten zu wechseln.


Öffentliche Reaktion


A Link to the Past genießt Kultstatus und gilt bis heute als unbestrittene Referenz im Sektor der zweidimensionalen Abenteuerspiele. Viele Fans betrachten dieses Spiel als das beste der Zelda-Reihe und eines der besten Videospiele aller Zeiten. In Japan wurde A Link to the Past nicht nur zum Spiel des Jahres gewählt, sondern sogar mit einem speziellen Preis des Kultusministeriums ausgezeichnet. Das Spiel verkaufte sich rund 4.6 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - Link's Awakening

Inhalt


Während einer Seereise erleidet Link Schiffbruch und strandet auf der Insel Cocolint. Um diese wieder zu verlassen, muss er acht Musikinstrumente finden, um den Windfisch, den legitimen Herrscher der Insel, zu wecken.


Innovation


Link's Awakening war das erste Zelda-Spiel für den GameBoy. Wie A Link to the Past verfügt es über deutschen Bildschirmtext und Batteriespeicher.


Öffentliche Reaktion


Das erste Zelda-Spiel für unterwegs war so beliebt, dass es später neu aufgelegt wurde. Es verkaufte sich rund 3.8 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - Ocarina of Time

Inhalt


Ganondorf, König des Wüstenvolkes der Gerudos, sucht den Eingang zum Heiligen Reich, um vom Triforce Besitz zu ergreifen. Der junge Link soll das verhindern, indem er die drei heiligen Steine findet und mit der Okarina der Zeit das Portal vor Ganondorf öffnet. Jedoch ermöglicht er es damit Ganondorf, ins Heilige Reich einzudringen und das Triforce-Fragment der Kraft zu rauben. Als Großmeister des Bösen bringt dieser nun Finsternis über Hyrule. Einer der sechs Weisen, Rauru, lässt Link in einen siebenjährigen Schlaf fallen, damit er anschließend erwachsen und stark genug ist, um Ganondorf zu bezwingen. Doch zunächst muss er fünf Tempel aufsuchen und dort die restlichen Weisen finden, um sechs Amulette zu sammeln.


Innovation


Ocarina of Time war das erste Zelda-Spiel in 3D und erschien nach drei Jahren Entwicklungszeit auf dem Nintendo 64. Es nutzte nahezu alle Möglichkeiten der dritten Dimension und setzte neue Maßstäbe im Action-Adventure-Genre. Zu den zahllosen Neuerungen und Möglichkeiten gehören die Zeitreise, die Okarina, mit der verschiedene magische Melodien gespielt werden können, und das Pferd Epona, auf dessen Rücken Link Hyrule erkunden kann.


Öffentliche Reaktion


Ocarina of Time wird von vielen nicht nur als bester Teil der Reihe, sondern sogar als bestes Videospiel aller Zeiten gehandelt. Auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles wurde es als "Bestes Spiel des Jahres 1998" ausgezeichnet. Nintendos Chefentwickler Shigeru Miyamoto erhielt für dieses Werk außerdem noch fünf weitere Awards der Academy of Interactive Arts and Sciences, auch bekannt als "Oscars der Videospielbranche". Vom renommierten japanischen Magazin Famitsu erhielt das Spiel als erstes überhaupt die Höchstwertung 40 von 40 Punkten, zahlreiche Höchstwertungen anderer Magazine sollten folgen. Ferner erhielt es einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde, weil 1998 325.000 Kunden in den USA es vorbestellt hatten, um direkt am Erscheinungstag ihr Exemplar zu bekommen. Innerhalb eines Monats wurden 2.5 Millionen Exemplare verkauft, und obwohl das Spiel erst im November erschienen war, wurde es zum meistvekauften Spiel des Jahres. Insgesamt verkaufte es sich rund 7.6 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - Link's Awakening DX

Inhalt


Bei Link's Awakening DX handelt es sich um eine Neuauflage von Link's Awakening.


Innovation


Der GameBoy-Bestseller Link's Awakening wurde mit Link's Awakening DX für den GameBoy Color umgesetzt. Das Spiel ist auch mit dem "alten" GameBoy spielbar, jedoch gibt es ein neues Labyrinth, dessen Rätsel man nur mit dem GameBoy Color lösen kann. Neben der nun farbigen Grafik bietet das Spiel außerdem GameBoy Printer-Unterstützung.


Öffentliche Reaktion


Als einer der beliebtesten Titel, die direkt zum Start des GameBoy Color erhältlich waren, wurde auch diese Neuauflage ein Erfolg und verkaufte sich rund 2.2 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - Majora's Mask

Inhalt


Link gerät in die Parallelwelt Termina, auf die innerhalb von drei Tagen der Mond hinabzustürzen droht. Urheber allen Übels ist das Horror Kid, das von Majoras Maske kontrolliert wird. Majoras Maske stammt aus einem ausgestorbenen Volksstamm, der mit ihr seltsame Rituale pflegte. Link muss die Schutzgötter Terminas, die vier Giganten rufen, um den Mond aufzuhalten und so die Apokalypse abzuwenden.


Innovation


Majora's Mask erschien als zweites Zelda-Spiel für das Nintendo 64. Das Neuartige an diesem Spiel ist die dreitägige Zeitschleife, in die der Held hineingerät. Unter Berücksichtigung des Zeitaspektes handelt es sich also eindeutig um ein 4D-Spiel. Das Spielgeschehen läuft in relativer Echtzeit ab; es verbleiben genau drei Tage bis zur Vernichtung Terminas durch den abstürzenden Mond. Indem er wieder und wieder in der Zeit zurückreist, nämlich zum Morgen des ersten Tages, sammelt Link nicht nur mehr und mehr Informationen über die Tagesabläufe anderer Charaktere, sondern auch wichtige Ausrüstungsgegenstände, die er braucht, um den Mond schließlich zu stoppen. Zentrales Spielelement sind die 24 verschiedenen Masken, mit denen Link sich verwandeln oder bestimmte Ereignisse auslösen kann.


Öffentliche Reaktion


Auch Majora's Mask wurde von der Fachpresse mit Bestnoten geadelt. Zwar bemängelten einige Spieler, dass die Anzahl der Labyrinthe geringer sei als im Vorgänger, jedoch vermochten die um so zahlreicheren Nebenaufgaben und das innovative Spielkonzept dies wieder auszugleichen. Das Spiel verkaufte sich rund 3.4 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - Oracle of Seasons/Oracle of Ages

Inhalt (Oracle of Seasons)


Der hinterträchtige General Onox entführt das Orakel der Jahreszeiten, die schöne Tänzerin Din, und verbannt den Tempel der Jahreszeiten und den dort aufbewahrten Stab der vier Jahreszeiten in eine andere Welt. Ohne Din und den Stab gerät das Wetter im Land Holodrum völlig durcheinander, und Link macht sich zu ihrer Rettung auf. Dazu muss er acht Essenzen finden, um dem mächtigen Maku-Baum zu alter Stärke zu verhelfen.


Inhalt (Oracle of Ages)


Die böse Zauberin Veran nimmt das Orakel der Zeit, die schöne Sängerin Nayru, gefangen. Mit ihrer Hilfe will sie die Vergangenheit ändern, um auf ewig die Macht über das Land Labrynna zu erlangen. Link muss acht Essenzen finden, um mit Hilfe des Maku-Baumes Nayru und Labrynna zu retten.


Innovation


Diese beiden GameBoy Color-Titel erschienen zeitgleich und lassen sich über ein Passwortsystem miteinander verbinden. Nur wenn man auf diese Weise beide Spiele nacheinander spielt, kann man die komplette Hintergrundgeschichte aufdecken. Während man in Oracle of Seasons mit dem Stab der Jahreszeiten selbige beeinflussen kann, reist man in Oracle of Ages mit der Harfe der Zeit durch die Zeit. Außerdem neu sind verschiedene Reittiere, mit denen Link an verschiedene Orte gelangt, sowie diverse Ringe mit unterschiedlichen Kräften.


Öffentliche Reaktion


Auch diese Spiele wurden zum Erfolg und verkauften sich jeweils rund 4 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - A Link to the Past + Four Swords

Inhalt (A Link to the Past)


Inhaltlich entspricht diese Version dem SNES-Original.


Inhalt (Four Swords)


Der böse Hexer Vaati entführt die Feen-Königinnen. Um sie zu retten, nimmt Link das Schwert der Vier an sich, woraufhin er sich in vier Links teilt. Gemeinsam müssen diese nun die Fee des Waldes, die Fee des Eises und die Fee des Feuers befreien, und Vaati im Kampf besiegen.


Innovation


Die Neuauflage von A Link to the Past und das neue Four Swords wurden auf einem Modul für den GameBoy Advance veröffentlicht. A Link to the Past wurde dabei um einige Sprachsamples erweitert. Mit Four Swords ist erstmals ein Zelda-Spiel für zwei bis vier Spieler enthalten. Die Spieler steuern verschiedenfarbig gekleidete Links und müssen zur Lösung der Rätsel kooperieren, stehen beim Sammeln von Rubinen aber gleichzeitig im Wettstreit zueinander.


Öffentliche Reaktion


Die tragbare Neuauflage eines zeitlosen Klassikers und der neuartige Mehrspielermodus wurden von Fans und Fachpresse gleichermaßen begeistert aufgenommen. Die Zeitschrift ADVANCE beispielsweise gab dem Spiel die Traumwertung 98%. Bislang verkaufte sich das Spiel rund 1.9 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - The Wind Waker

Inhalt


Als seine Schwester von einem riesigen Vogel entführt wird, bricht der Junge Link von seiner Heimatinsel Präludien auf, um sie zu retten. Im Verlauf seines Abenteuers stellt sich jedoch heraus, dass er der Nachfahre des legendären Helden der Zeit ist und Ganondorf aufhalten muss, der erneut nach dem Triforce strebt, und deswegen Mädchen entführt, die Prinzessin Zelda ähnlich sehen, darunter Links Schwester. Link muss drei heilige Kugeln (Deamonts), alle acht Triforce-Splitter sowie das Master-Schwert finden, um dieses mit Hilfe von zwei Weisen in ihren Tempeln zu alter Stärke finden zu lassen, bevor er sich Ganondorf im finalen Kampf stellen kann.


Innovation


The Wind Waker erschien für den GameCube und präsentierte sich in der neuartigen "Cel-Shading"-Grafik". "Cel-Shading" (oder auch "Toon-Shading") bedeutet, dass das Spiel ein comichaftes Aussehen erhält. Diese Comicgrafik wurde unter anderem verwendet, um den Wind, der ein zentrales Spielelement darstellt, besser darstellen zu können. Link erkundet die Oberwelt hier nämlich mit einem Segelboot und hat mit dem Taktstock des Windes Kontrolle über den Wind, der sich vielseitig nutzen lässt. Mit einem Greifhaken kann Link unter anderem auch vom Boot aus Schätze heben. Außerdem bot das Spiel als eines der ersten sinnvolle Connectivity-Unterstützung, das heißt, ein GameBoy Advance lässt sich an den GameCube anschließen, sodass auf dem GBA-Bildschirm eine Karte und hilfreiche Hinweise eingeblendet werden können.


Der limitierten Edition des Spiels lag eine Bonusdisc bei, die Ocarina of Time und Ocarina of Time Master Quest, eine schwierigere Variante von Ocarina of Time, enthielt.


Öffentliche Reaktion


The Wind Waker sorgte aufgrund des verwendeten "Cel-Shading"-Grafikstils für Kontroversen, da einige Fans aufgrund eines auf der Messe Spaceworld 2000 gezeigten Zelda-Demo-Videos auf ein Spiel in realistischer Grafik gehofft hatten. Viele Fans lehnen die Cel-Shading-Grafik ab, da sie zu kindisch aussehe. Nichtsdestotrotz entwickelte sich auch dieses Spiel zum Verkaufsschlager und erhielt durchweg Top-Wertungen, unter anderem beispielsweise den Screeny Award der Zeitschrift BRAVO Screenfun. Das Spiel verkaufte sich bisher rund 3.0 Millionen Mal.


The Legend of Zelda - Four Swords Adventures

Inhalt


Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Mehrspieler-Spielen.


Innovation


Dieses GameCube-Spiel setzt voll auf die Connectivity. Einige der enthaltenen Spiele sind alleine spielbar, aber seine volle Funktionalität entfaltet das Spiel erst im Mehrspielermodus mit angeschlossenen GBA-Systemen.


Siehe dazu: E3


The Legend of Zelda - The Minish Cap

Inhalt


Link findet die Minish Cap, welche ihren Träger schrumpfen lassen kann. Geschrumpft stößt er auf das Volk der Minish People, denen Link helfen muss.


Innovation


The Legend of Zelda: The Minish Cap wurde auf der E3 2004 für den GameBoy Advance angekündigt, ist jedoch noch nicht erschienen. Bekannt ist, dass die Grafik der von Four Swords ähnelt, und Entwickler des Spiels wie auch schon bei den beiden GameBoy Color-Spielen Oracle of Ages und Oracle of Seasons Capcom ist.


The Legend of Zelda (Arbeitstitel)

Inhalt


Der Inhalt ist noch unbekannt.


Innovation


Nintendo kündigte nach Erscheinen von "The Wind Waker" an, dass der nächste Zelda-Teil für den GameCube ebenfalls auf dieser Grafik-Engine basieren wird, was (angesichts des ursprünglichen Arbeitstitels The Wind Waker 2) vermuten ließ, dass es sich dabei nur um eine Art Nachfolger von The Wind Waker handeln würde. Stattdessen wurde auf der E3 (Electronic Entertainment Expo) 2004 ein neuer Trailer gezeigt, in dem Link wieder ähnlich wie bei einem auf der Messe Spaceworld 2000 gezeigten Video aussah. Die neue, höchst detaillierte Grafik begeistert schon im Vorfeld alle Fans. Umso erstaunlicher ist es, dass es sich bei dem neuen Zelda-Titel tatsächlich um eine modifizierte Version der Wind Waker-Engine handelt. Abgesehen von der opulenten Grafik gibt der Trailer jedoch wenig Aufschluss über spielerische Neuerungen, allerdings sah man Link erstmals vom Rücken eines Pferdes aus mit dem Schwert kämpfen.


Siehe dazu: E3


The Legend of Zelda - Four Swords DS (Arbeitstitel)

Inhalt


Auch hier ist der Inhalt noch unbekannt.


Innovation


Der Touchscreen des Nintendo DS wird hier nach Aussagen von Nintendo gut genutzt werden und auch auf die Zusammenarbeit der beiden Bildschirme wird gesetzt werden. Des Weiteren wird dieses Four Swords-Spiel höchstwahrscheinlich auch sehr auf Connectivity setzen.


Sonstiges

Es existiert außerdem ein Game & Watch-Zelda-Spiel, das im Rahmen der Nintendo Mini Classics neu aufgelegt wurde. Ebenfalls neu aufgelegt wurden die Zelda-Spiele für NES, SNES und N64, zum Teil in Form von Bonusdiscs für den Nintendo GameCube, zum Teil als GBA-Portierungen.


Neben den originalen Zelda-Spielen von Nintendo veröffentlichte Philips drei Zelda-Spiele für sein CD-i-System: Link: The Faces of Evil, Zelda: The Wand of Gamelon und Zelda's Adventure. Diese haben jedoch wenig mit den "wahren" Spielen zu tun und sind relativ unbekannt.


Einige Charaktere von The Legend of Zelda treten auch in der Super Smash Bros.-Reihe auf.


Zudem gibt es auch noch eine Anime-TV-Serie, die auf den älteren Spielen basiert.


Chronologie

  • The Legend of Zelda (1986 Japan, 1987 USA und Europa - NES)
  • Zelda 2: The Adventure of Link (1987 Japan, 1988 USA, 1989 Europa - NES)
  • Verbesserte Neuauflage von The Legend of Zelda für das Bandai Satellaview (1990 Japan - Super Famicom)
  • The Legend of Zelda: A Link to the Past (1991 Japan, 1992 USA und Europa - SNES)
  • The Legend of Zelda: Link's Awakening (1993 - Game Boy)
  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time (1998 - Nintendo 64)
  • The Legend of Zelda: Link's Awakening DX (1999 - GameBoy Color)
  • The Legend of Zelda: Majora's Mask (2000 - Nintendo 64)
  • The Legend of Zelda: Oracle of Ages/Oracle of Seasons (2001 - GameBoy Color; entwickelt von Capcom)
  • The Legend of Zelda: The Wind Waker + (nur in limitierter Auflage) The Legend of Zelda: Ocarina of Time & The Legend of Zelda: Ocarina of Time Master Quest (2003 - GameCube)
  • Neuauflage von The Legend of Zelda: A Link to the Past + The Legend of Zelda: Four Swords; entwickelt von Capcom (2003 - GameBoy Advance)
  • Neuauflage von The Legend of Zelda im Rahmen der NES Classics (2004 - GameBoy Advance)
  • The Legend of Zelda: Four Swords Adventures (voraussichtlich 2004 - GameCube)
  • The Legend of Zelda: The Minish Cap (voraussichtlich 2004 - GameBoy Advance)
  • The Legend of Zelda (Arbeitstitel) (voraussichtlich 2005 - GameCube)
  • The Legend of Zelda: Four Swords DS (Arbeitstitel) (Erscheinungsdatum ist noch nicht bekannt - Nintendo DS)


Literatur

  • Steven L. Kent: The Ultimate History of Video Games. From Pong to Pokémon and Beyond - The Story Behind the Craze That Touched Our Lives and Changed the World, Roseville/California 2001, Seite 353-355 ISBN_0-7615-3643-4


Weblinks

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