Die Tabakspfeife ist fast so lange bekannt wie der Tabak an sich. Das Pfeiferauchen war neben dem Schnupfen anfangs die verbreitetste Art Tabak zu konsumieren.
Eine Tabakspfeife besteht im einfachsten Fall aus dem Pfeifenkopf, in dem sich die Brennkammer für den Tabak befindet, und dem Holm, das ist das "Rohr" durch das man den Rauch einsaugt.
Die ersten Tabakspfeifen wurden aus Ton gefertigt. Durch dieses dauerhafte Material, regional typische Formen und Herstellerstempel sind Tabakpfeifen zu wertvollen Datierungshilfen für Archäologen geworden. Tonpfeifen wurden im 19. Jh. mehr und mehr durch Holzpfeifen verdrängt, wohl hauptsächlich, weil diese nicht so zerbrechlich sind. Als besonders geeignet zum Herstellen von Pfeifen hat sich das Holz aus der Wurzelknolle der Baumheide (Erica Arborea) erwiesen, das als Bruyere bekannt ist. Auch Olivenholz kommt gelegentlich zum Einsatz. Holzpfeifen sind in der Regel mit einem abnehmbaren Mundstück aus Ebonit oder Acryl ausgestattet, sehr oft auch mit einer Filterkammer in die ein Papier- oder Aktivkohlefilter eingelegt werden kann.
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