wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Székesfehérvár


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Székesfehérvár

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Székesfehérvár (dt. Stuhlweißenburg) ist eine Stadt in Ungarn mit Komitatsrecht und Hauptort des Komitats Fejér. Sie hat 104.500 Einwohner (2002) und wird in Ungarn auch »Stadt der Könige« genannt.


Im Gebiet der Stadt finden sich schon seit der Neusteinzeit (5. Jahrtausend v.Chr.) Spuren menschlicher Besiedlung. Zur Römerzeit trug die Siedlung den Namen Alba Regia. Gräberfelder datieren auch aus der Awarenzeit (9. Jahrhundert n.Chr.).


Die Siedlung und spätere Stadt war ein Knotenpunkt wichtiger Handelswege. In diesem Gebiet führten Handelswege durch das Tal des Gebiets Mór und das Gebiet um Veszprém nach Südosten auf die Balkanhalbinsel, nach Nordosten zu einer Donauüberfahrtstelle (dem heutigen Budapest), und schließlich am Ufer des Balaton entlang in Richtung Italien. Székesfehérvár ist auch heute ein Knotenpunkt Transdanubiens sowohl für den Eisenbahn- als auch den Straßenverkehr. Der Vorläufer der heutigen Stadt wurde von den Ungarn zur Zeit der Landnahme gegründet. Nach 972, in der Zeit des Fürsten Géza, erbauten sie eine winzige Burg aus Stein, innerhalb dieser den Fürstenpalast und eine Kirche. Sein Sohn Stephan I. (Heiligsprechung 1083) wurde hier 1001 zum ersten König von Ungarn gekrönt. Er erhob die Stadt zum weltlichen Sitz seines Königtums, es entwickelte sich die frühe Stadt mit der riesigen Basilika von König Stephan (1003-1038). Hier wurden die Schatzkammer, das Landesarchiv und die Hoheitszeichen des Landes aufbewahrt. Zweimal im Jahr wurden hier die Landtage abgehalten. Im Mittelalter wurden 43 ungarische Könige in der königlichen Basilika gekrönt, fünfzehn von ihnen sind hier bestattet.


Im 11. Jahrhundert war die Stadt eine wichtige Station bei Wallfahrten ins Heilige Land. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich die Stadt immer weiter, auf den sich aus den Sümpfen hervorhebenden Hügeln entstanden die Vorstädte. Dort siedelten sich Mönchsorden, Handwerker und Händler an. 1222 war die Stadt Schauplatz eines Ereignisses von besonderer Bedeutung. König Andreas II. erließ die so genannte Goldene Bulle, die erste Verfassung des Landes, welche die Privilegien aller Adeligen und die Pflichten des Königs ihnen gegenüber bestimmt.


Im Frühling 1242 wurde die Stadt von den Mongolen angegriffen, die in ganz Ungarn eingefallen waren. Die plötzliche Schneeschmelze schützte die von einem Sumpfgebiet umgebene Stadt vor dem Einfall der mongolischen Reiter, da diese nicht bis zu den Mauern der Stadt vordringen konnten. In den Urkunden aus dem 13.-15. Jahrhundert sind eine Reihe von Palastbauten erwähnt. Das Gesicht der Stadt, die im Mittelalter eine Blütezeit erlebte, wurde ab etwa 1490 in zahlreichen Stichen verewigt.


1526 wurde Ungarn durch die Eroberungsbestrebungen des türkischen Reiches in seiner Existenz bedroht. Bei der Schlacht bei Mohács fielen 20000 Angehörige des Adels und des Klerus. Auch König Ludwig II. fand auf dem Schlachtfeld den Tod. 1541 wurde Buda von den Türken erobert, 1543 fiel auch Székesfehérvár. Seither war die Stadt bis 1688 eine türkische Grenzfestung, mit Ausnahme eines einzigen Jahres, als die Stadt 1601 vorübergehend zurückerobert wurde. Der größte Teil der Stadtbevölkerung flüchtete, viele Gebäude wurden zerstört, das städtische Leben kam weitgehend zum Erliegen. Die türkische Besatzungsmacht ließ nur wenige Gebäude errichten.


Ab dem Anfang des 18. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine neue Blüte. Zu den örtlichen ungarischen und serbischen Einwohnern kamen deutsche und mährische Siedler. 1703 erhielt die Stadt den Rang einer königlichen Freistadt zurück, sie war aber nicht mehr Hauptstadt des Landes. Die späteren Könige aus der Familie der Habsburger hielten die Landtage im nahe gelegenen Pressburg ab, wo sie auch gekrönt wurden, während ihr königlicher Sitz in Wien war. Mitte des 18. Jahrhunderts begannen größere Bautätigkeiten: z.B. das Ordenshaus und die Kirche der Franziskaner, die kirchlichen Bauten der Jesuiten. Öffentliche Gebäude, Barockpaläste und Bürgerhäuser wurden errichtet. Der Entwicklung der Stadt ist auf den Bildern aus den Jahren 1720 bis 1870 gut zu verfolgen.


Die überwiegend deutsche Bevölkerung magyarisierte sich allmählich unter dem Einfluss der Reformbestrebungen Anfang des 19. Jahrhunderts. Am 15. März 1848 schlossen sich die Bürgerschaft und die Jugend der Revolution an. Nach der Niederschlagung der Revolution und des darauf folgenden Freiheitskrieges wurde sie im Schatten des mittlerweile riesengroß gewordenen Budapest eine kaum industrialisierte Agrarstadt. Nach dem Friedensvertrag von Trianon erlebte die Stadt in der Zwischenkriegszeit eine Periode des Aufschwungs. Während der Kriegsvorbereitungen wurden mehrere Großbetriebe gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich die aggressive Industrialisierung fort. Die 1945 noch 35.000 Einwohner zählende Stadt wuchs bis zum Ende der 70er Jahre auf 100.000 an. Es entstanden neue Wohnsiedlungen, aber die Innenstadt bewahrte ihren Barockcharakter, und die Gebäude blieben als Kunstdenkmäler erhalten. Im Laufe der archäologischen Forschungen der vergangenen Jahrzehnte wurden die mittelalterlichen Überreste freigelegt, die fortdauernd restauriert und ausgestellt werden.


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin