Dieser Artikel befasst sich mit dem Staat Südafrika, auch Republik Südafrika genannt (Republiek van Suid-Afrika, Republic of South Africa). Für die südliche Region Afrikas siehe Südliches Afrika.
Südafrika hat eine Fläche von 1.219.912 km² und ist in neun Provinzen gegliedert: KwaZulu-Natal, Limpopo Provinsie, Noordkaap Provinsie , Noordwes Provinsie, Vrystaat Provinsie, Oskaap Provinsie, Mpumalanga, Gauteng, Weskaap.
Das Zentralplateau liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern, darum wird ein zur Küste abfallender Landgürtel mit einer Breite von 20 bis 250 km auch Groot Randkant (Große Randstufe) genannt.
Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die EnklaveLesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m über NN EnklaveLesotho) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Njesuthi mit 3.408 m. Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Wüste Kalahari bis nach Namibia. Am Kaap Agulhas (port.: agulhas = Nadeln), der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon ist das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die goeie Hoop).
Die meisten Quellen der Flüsse Südafrikas befinden sich in den Drakensbergen und fließen Richtung Indischer Ozean, in den diese auch einmünden. Der größte Fluss Oranje mit einer Länge von 1.860 km mündet in den Atlantischen Ozean. Die Augrabiesfälle (Aukoerebis, "Ort des Großen Lärms") des Oranje im Nordwesten des Gordoniadistriktes wurden 1778 von Hendrik Wikar entdeckt, haben eine Breite von ca. 3 km und sind 190 m hoch, davon 146 m im freien Fall. Der Hauptwasserfall ist ca. 150 m breit. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluß in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet und der Vaal (1.251 km). Die Wasserstände dieser Flüsse schwanken sehr stark.
Zu Südafrika gehören weiterhin die Prince-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean. Seine territorialen Ansprüche in der Antarktis gab Südafrika 1994 auf.
Klima und Vegetation
Das Klima ist durch die Lage am südlichen Wendekreis subtropisch, überwiegend sonnig und trocken. Frost und Schnee gibt es im Winter nur in den Gebirgen. Die über das Jahr verteilten Niederschläge nehmen von Südosten nach Nordwesten ab, gleichzeitig nehmen die Temperaturen zu.
Durch seine Größe und mehrere Faktoren (Meeresströme/Höhenlage) unterscheidet sich das Klima in einigen Teilen des Landes.
Die Lage auf der Südhalbkugel führt dazu, dass die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt sind.
Zwischen Juni und August kann in den Drakensbergen, Johannesburg (1660 m über NN) und Umgebung Schnee liegen, abends und nachts ist es dann sehr kalt. Tagsüber klettern die Temperaturen bis ungefähr 23°C, im Sommer 30°C. In der Region um Kapstadt (15 m über NN) herrscht im Winter kühles Klima mit Nieselregen. Von November bis März ist es dort warm bis heiß und trocken. In KwaZulu-Natal, Durban (5 m über NN) und entlang der Ostküste ist die Luftfeuchtigkeit hoch, es weht jedoch immer ein kühlender Wind vom Meer. Temperaturen hier ganzjährig 25° - 35°C.
Das Klima der Westküste ist durch den Benguelastrom aus der Antarktis kühler und trockener. An der Ostküste sorgt der Agulhasstrom aus dem Indischen Ozean für das Gegenteil, für feuchtes und warmes Klima.
Das Plateau im Osten des Landes (Johannesburg eingeschlossen) ist durch warme, aber selten unangenehm heiße Temperaturen gekennzeichnet. In der Halbwüste Karoo und der Wüste Kalahari kommt es dagegen zu extrem hohen Temperaturen.
Am West-Kap weht eine ständige, lindernde Brise, die Sommer sind warm und selbst die Winter milde.
Die Südküste ist durch ein gemäßigtes Klima charakterisiert.
Es überwiegt eine Trockenvegetation mit ausgedehnten Savannengebieten, die im Westen in die Wüste übergehen. Geschlossene Waldbestände finden sich nur im regenstarken Osten und Südosten.
Am Nord- und West-Kap wachsen im Frühling prachtvolle Wildblumen. Das Namaqualand (Nord-Kap) ist von Mitte August bis Mitte September ein wahres Blütenmeer.
Die einst artenreiche Tierwelt ist in Wildschutzgebiete zurückgedrängt. (Siehe auch Kruger-Nationalpark)
Südafrika war 2002 zu 58% urbanisiert, die Bevölkerungsdichte betrug im Jahr 2003 37 Einwohner pro km².
Das Bevölkerungswachstum beträgt 0,8% pro Jahr, die Kindersterblichkeit 6,9%.
Es gibt 1523 Einwohner pro Arzt. Die Alphabetisierung beträgt etwa 85%.
Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug für Frauen ungefähr 46 Jahre, für Männer ein Jahr weniger.
Etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind Christen, des weiteren gibt es Anhänger von Stammesreligionen (mehrheitlich Animismus), Muslime (ca. 2 Prozent) und Hindus (1,5%).
Südafrika ist seit 1961 offiziell Republik, die ersten demokratischen Wahlen fanden aber erst nach dem Ende der Apartheid im April 1994 statt. Bis Anfang der 1990er Jahre stand Südafrika unter der Herrschaft der international geächteten Apartheid (der getrennten Entwicklung weißer, schwarzer und farbiger Bevölkerungsgruppen). Eine Wahrheits- und Versöhnungskommission versuchte, diese Zeit aufzubereiten.
Die Legislative besteht aus einem Zweikammerparlament, das sich aus der Nationalversammlung (400 Mitglieder), die nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird, und dem Nationalrat der Provinzen (90 Mitglieder, von denen jede der 9 Provinzen 10 Mitglieder wählt) zusammensetzt.
Südafrikanische Republik (bis 1884 Transvaal-Republik gen.)
Unter britischer Hoheit stehende Republik im inneren Südafrikas. Im N. der Oranjefluß-Republik, zwischen den Flüssen Vaal und Limpopo ostwärts bis an und über die Drachenberge.
308000 km² und 374848 Einwohner (darunter 75000 Weiße)
Mineralische Schätze: Goldfelder (1867 und 1872 von Karl Mauch entdeckt), Eisen, Kupfer, Kohlen usw.
Von ausgewanderten Buren gegründet. Seit 1852 Republik. 12. April1877 von England annektiert, erhielt nach den Niederlagen der Engländer bei Laings-Nek (24. Januar), am Ingogo (8. Febr) und am Majubaberg (27. Febr.)
durch Vertrag vom 3. August1881 Selbständigkeit in der inneren Verwaltung.
Nach der Konvention vom 27. Februar1884 bedürfen Verträge mit anderen
Südafrika ist ein relativ wohlhabendes Schwellenland, ist reich an Bodenschätzen, hat ein gut entwickeltes Finanz- und Rechtssystem sowie eine allgemein gute Infrastruktur (Kommunikations- , Energie- und Transportwesen).
Obwohl die letzten zehn Jahre vom Wachstum geprägt waren, liegt die Arbeitslosenquote bei etwa 30%, und die Nachwirkung der Apartheid, v.a. Armut und wirtschaftliche Benachteiligung der Nicht-Weissen Bevölkerung, sind noch nicht beseitigt. Weitere Probleme sind die hohe Kriminalitätsrate, die Korruption und HIV/AIDS.
Anfang 2000 kündigte Präsident Thabo Mbeki an, Wirtschaftswachstum und Investition durch die Auflockerung des Arbeitsrechts, die Privatisierung staatlicher Betriebe und die Senkung der Staatsausgaben zu fördern.
Diese Bestrebungen stoßen auf harten Widerstand von Seiten der organisierten Arbeitnehmerschaft.
Der Beitrag der verschiedenen Wirtschaftssektoren zum Bruttosozialprodukt liegt bei 64 % durch den Dienstleistungssektor, 32 % durch die Industrie, wozu heute auch eine entwickelte Autoindustrie zählt, und nur 4 % kommen aus der Landwirtschaft. Das Bruttosozialprodukt betrug 115 Mrd. Euro und war damit das höchste aller afrikanischer Staaten.
Verkehr
Schiffsverkehr
Um nach Südafrika zu gelangen, war man früher mit einem wöchentlichen Postschiff monatelang unterwegs. Heute werden Schiffspassagen nach Südafrika wieder zahlreicher. So fährt die St. Helena Shipping alle acht Wochen die Route Cardiff (Wales) - Teneriffa - Kapstadt, für die sie 25 Tage benötigt. Auch Containerschiffe bieten Passagierplätze an, so die Safmarine, die Frachtschiff-Touristik oder die Reiseagentur Hamburg Süd. Internationale Hafenorte sind Richard's Bay, Saldhana Bay, Durban, Kapstadt und Port Elizabeth. Innerhalb Südafrikas spielt der Schiffsverkehr so gut wie keine Rolle.
Flugverkehr
Die South African Airways (SAA) bietet internationale Verbindungen ab bzw. zu den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt. Auch andere große internationale Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways oder KLM fliegen täglich nach Johannesburg bzw. Kapstadt. Für Inlandsflüge in Südafrika oder Flüge in afrikanische Nachbarstaaten bestehen viele Angebote von SAA, Comair, Nationwide, Air Namibia etc. Neben Johannesburg und Kapstadt fliegen sie auch kleinere Flughäfen an wie Durban, Port Elizabeth, Pretoria oder Bloemfontein.
Bahnverkehr
Bahnverbindungen bestehen zu den Nachbarländern Namibia, Simbabwe oder Botswana. Man kann sie über Spoornet, die staatliche Eisenbahngesellschaft buchen. Innerhalb Südafrikas verkehren auf einem Schienennetz von rund 24000 Kilometern häufig Passagierzüge zwischen den größeren Städten, aber auch auf Nebenstrecken. Für den Tourismus gibt es etliche wichtige Bahnverbindungen:
Trans-Oranje-Express: fährt die Strecke Kapstadt / Durban / Kimberley / Bloemfontein wöchentlich in 37 Stunden
Trans-Natal-Nacht-Express: fährt täglich in 13,5 Stunden von Durban nach Johannesburg
Blue Train: der Luxuszug verkehrt zwischen Pretoria und Johannesburg, eine Reservierung elf Monate im Voraus ist empfehlenswert
Rovos Rail: der historische Zug verkehrt zwischen Pretoria und Kapstadt, die dreitägige Fahrt kostet ab 700 Euro
Internationale Verbindungen stellen die Linien Intercape Mainliner (Windhoek-Kapstadt) und Translux (Harare-Bulawayo-Johannesburg) her. Translux verkehrt wie die Greyhound Coach Lines, die Baz Busse und Intercape innerhalb Südafrikas. Die Haltestellen sind oft flexibel.
Straßennetz und Autoverkehr
Südafrika verfügt Mitgliedern von Automobilclubs aus anderen Staaten kostenlos ihre Hilfe, sie unterhält einen Autoverleih (Avis), eine Pannenhilfe und gibt Straßenkarten sowie Wetterberichte heraus.
Fahrradverkehr
Für viele Südafrikaner ist das Fahrrad ein gebräuchlliches Verkehrsmittel. Sie werden vom Tri-Cycling Magazine informiert. Radwege existieren nicht. Die Argus Tour, die im März auf einer 105 Kilometer langen Route auf der Kaphalbinsel stattfindet, gilt mit 15000 Teilnehmern als eine der weltgrößten Eintagesradtouren überhaupt.
Feiertage
Per Gesetz werden folgende Tage in Südafrika zu Feiertagen erklärt:
16. Dezember: Versöhnungstag (Day of Reconciliation). Jahrestag der Schlacht am Ncome River 1838 zwischen Buren und Zulu. Dieser Tag war bereits während der Apartheid als "Gelöbnis-Tag" oder "Schwur-Tag" Feiertag, und bekam 1995 seine neue Bedeutung.
Zurzeit wird der Tourismusanteil vom Bruttosozialprodukt schon auf mehr als 7% geschätzt. Im Jahre 2002 waren mehr als 6 Millionen Touristen im Lande. Ungefähr 3% der Angestellten arbeiten in der Branche, bei der man sich weiteren Zuwachs erhofft.
Am 13. Mai2002 präsentierte der südafrikanische Umwelt- und Tourismusminister Mohammed Valli Moosa Leitlinien für eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung in Südafrika. Damit soll nicht nur der Tourismus im Lande gefördert sondern vor allem die lokale Bevölkerung in die Planung und Entwicklung des Tourismus einbezogen werden. Besonders die ärmeren Schichten sollen so direkter vom Tourismus profitieren.
Südafrika zählt bereits heute zu einem der attraktivsten Altersruhesitzländer und gilt unter Golfern als heißer Tipp.
Einreisebestimmungen
Deutschland, Österreich, Schweiz:
Pass benötigt: Ja
Visum benötigt: Nein
Rückreiseticket benötigt: Ja
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Reisepässe müssen mit einem aktuellen Lichtbild versehen sein und bei der Einreise mindestens noch zwei freie Seiten enthalten. Der deutsche Kinderausweis (mit Lichtbild) wird anerkannt.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für
Urlaubs- oder Geschäftsreisen:
1. Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz für Aufenthalte bis zu 90 Tagen
2. Andorra, Argentinien, Australien, Botswana, Brasilien, Britische Überseegebiete, Bulgarien, Chile, Ecuador, Island, Israel, Japan, Jamaika, Kanada, Liechtenstein, Malta, Mexiko, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, San Marino, Singapur, St. Helena, St. Vincent & die Grenadinen, Tschechische Republik, Uruguay, USA und Venezuela bis zu 90 Tagen
3. Antigua & Barbuda, Barbados, Belize, Benin, Bolivien, Costa Rica, Gabun, Guyana, Hongkong (China), Jordanien, Kap Verde, Korea (Süd), Lesotho, Macau (China), Malawi, Malaysia, Malediven, Mauritius, Mexiko, Namibia, Peru, Polen, Sambia, Seychellen, Slowakische Republik, Swasiland, Thailand, Türkei, Ungarn und Zypern bis zu 30 Tagen
Visaarten:
Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen): Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren
Studien- und Arbeitsvisum (Langzeitvisum)
Transitvisum: Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Staatsangehörige bestimmter Länder benötigen jedoch immer ein Transitvisum.
Anmerkung
Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze eine Aufenthaltsgenehmigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Unter Umständen werden ein Nachweis über ausreichende Geldmittel und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen.
Probleme des Landes
Trotz der Aufwärtstendenz in Südafrika in den letzten 10 Jahren gibt es noch immer sehr große soziale Probleme. So werden Schwarze auch nach dem Ende der Apartheid meist immer noch weitaus schlechter bezahlt als Weiße. Große Teile der Bevölkerung leben in so genannten Townships. Dabei handelt es sich um Wohnviertel, in denen trotz positiver Entwicklung der Lebensstandard auch heute noch sehr niedrig ist. Aids ist trotz der Bemühungen seitens der Regierung weiterhin ein Hauptproblem.
Aids gilt als die "tickende Zeitbombe" Südafrikas.
Auf der Website der Südafrikanischen Aidsstiftung (Aids Foundation of South Africa) werden Prognosen zitiert, dass innerhalb der nächsten drei Jahre jährlich fast 250.000 Südafrikaner an Aids sterben werden. Diese Zahl werde bis zum Jahr 2008 auf 500.000 jährlich anwachsen.
Man erwartet, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 60 Jahren (1998) auf etwa 40 Jahre (2008) fallen wird.
Die Aids-Epidemie, so der Standpunkt der Aids-Foundation, wird durch mehrere Faktoren verschärft, u.a. durch:
Auseinanderbrechen der Familien durch Apartheid und Wanderarbeit
Mangel an neutralen Informationen und Leugnen sexueller Aktivitäten von Jugendlichen
Leugnen von Homosexualität innerhalb der schwarzen Bevölkerung, mangelnde Vorsorge für Schwule durch die Regierung
In den Dörfern sind oft noch geachtete "Weise" (Medizinmänner) anzutreffen. Diese haben in den seltensten Fällen eine ausreichende medizinische Ausbildung. Sie sind somit bei der Behandlung und der Einschätzung von Aids überfordert und geben nicht selten falsche Ratschläge.
Durch die hohe Kriminalitätsrate und die Stellung der Frau sind auch Vergewaltigungen sehr häufig, weshalb der Virus erneut sowohl durch die Täter als auch durch die Opfer verbreitet wird.
Die Pharmaindustrie in Europa und den USA hat bereits Patente auf moderne Medikamente zur Behandlung von Nebenerkrankungen und zur Hemmung des Virus. Der Zugang ist für den größten Teil der Bevölkerung jedoch nicht möglich. Die Industrie weigerte sich lange, diese zu günstigeren Preisen abzugeben. Die Hersteller von Generika (Nachahmermedikamente) werden regelmäßig wegen Patentverletzungen verklagt. Selbst Verhandlungen mit Unterstützung durch WTO und WHO wie 2003 bringen kaum Erfolge. So stehen meist nur veraltete Medikamente zur Verfügung. Anfang April 2004 meldete die Weltbank, dass mehr als 120 Entwicklungsländer künftig Aids-Medikamente und -Tests zu erheblich reduzierten Preisen einkaufen können. Dies sei der Inhalt einer Vereinbarung, die die Clinton-Stiftung mit Pharmaherstellern ausgehandelt habe. Die Behandlung eines Aids-Patienten würde dadurch um zwei Drittel günstiger.
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