Die Stromdichte bezeichnet das Verhältnis von Stromstärke zur Fläche, durch die der Strom fließt. Fließt etwa ein Strom I von 1 A (Ampere) durch einen Leiter mit der Querschnittsfläche A von
so beträgt die Stromdichte J
Der technisch wichtigste Stromleiter ist Kupfer, die Stromdichte wird im allgemeinen auf
ausgelegt, damit unter Dauerlast keine unzulässige Erhitzung vorkommt. Aufgrund der mit dem Stromfluss verbundenen Wärmeerzeugung ist die maximale Stromdichte begrenzt, kurzzeitig kann sie jedoch beliebig hoch werden. In Schmelzsicherungen wird die Erhitzung genutzt, um den Stromfluss zu unterbrechen.
In der Galvanotechnik bezeichnet die Stromdichte den elektrischen Strom pro Flächeneinheit, der für die Beschichtung eingestellt wird. Die übliche Einheit ist hier A/dm2, weil sich dadurch kleine, anschauliche Zahlen zwischen 0,5 und 5 ergeben. Verfahrensspezifisch gibt es typische Stromdichten, die eingehalten werden müssen, um bei einer Verzinkung oder Vernickelung gute Ergebnisse zu erhalten.
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